Die Zukunft des Verbrennungsmotors? Klimaneutral mit Wasserstoff

Shownotes

In dieser Folge spricht Dr.-Ing. Daniel Hrdina über Wasserstoffverbrennungsmotoren, klimaneutrale Mobilität im Nutzfahrzeugbereich und die Frage, welche Rolle bewährte Motortechnologien in der Transformation spielen können.

Wir gehen den zentralen Fragen nach:

  • Welche technischen Anpassungen braucht ein Dieselmotor, um mit Wasserstoff betrieben werden zu können?
  • Welche Potenziale bietet Wasserstoffverbrennung zur CO2 Reduktion im Nutzfahrzeugbereich?
  • Wie unterscheidet sich der Wasserstoffverbrennungsmotor von der Brennstoffzelle?
  • Welche Bedeutung haben grüner Wasserstoff, Wasserstoffpreise und regulatorische Rahmenbedingungen?
  • Welche internationalen Entwicklungen gibt es in Japan, Korea, Indien und den USA?
  • Für welche Anwendungsfälle eignen sich Batterie, Brennstoffzelle und Wasserstoffverbrennung jeweils besonders?

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Kontakt:

Marco.Lohrey@fir.rwth-aachen.de

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00:00:00: Das ist jetzt keine Revolution, sondern es ist eine evolutionäre Entwicklungsarbeit die zu leisten ist und für die wir eigentlich allesamt in dieser Branche, in der Industrie mit all der Erfahrung bestens vorbereitet sind.

00:00:13: Wir können das!

00:00:14: Die Methoden sind da, die Fähigkeiten, die Qualifikationen... Und damit hat man eigentlich alle Mittel selbst in der Hand um relativ schnell dass was heute den Dieselmotor ausmacht zu einem klimaneutralen Aggregat umzuwandeln.

00:00:32: Herzlich willkommen zu Tours Talkline, dem Podcast zum Thema Wandel der Wertschöpfungsketten im Antriebsschrank.

00:00:37: Mein Name ist Marco Lorey und heute habe ich Dr.

00:00:40: Ingenieur Daniel Hardiner zu Gast ein führenden Experten im Bereich der Antriebstechnologien und Decarbonisierung.

00:00:46: Mit über dreizehn Jahren Erfahrung in der Produktentwicklung unter strategischen Ausrichtungen von Forschung und Entwicklung R&D hat er maßgeblich zur Einführung und Weiterentwickling innovativer Antriebst technologien beigetragen.

00:00:57: Seit Jahrzehnte leitet er bei MAHLE, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Fahrzeugtechnologie den Bereich der Power Cell Unit Technology.

00:01:06: In dieser Rolle ist er verantwortlich für die Weiterentwicklung und Optimierung der Zylinderbaugruppe für Hubkolbmotoren, der eine Schlüsselrolle bei der Effizienz- und Dekarbonisierung von Fahrzeugen spielen.

00:01:17: Dr.

00:01:17: Hardiner bringt sein Fachwissen regelmäßig in Veröffentlichung ein, darunter seine Dissertationsschrift Untersuchungen des Schwingungs- und Gräusverhaltens des Kurbeltriebs eines Verbrennungsmotors sowie durch seine Mitwirkung beider Allianz Wasserstoffmotor einer bedeutenden Initiative zur Förderung der Wasserstofftechnologien der Mobilität.

00:01:34: Schön dass Sie heute hier bei mir zu Gast sind!

00:01:37: Erzähl' sie doch mal was treibt Sie persönlich an?

00:01:40: Ja ganz herzlichen Dank und ich freue mich das sich auch bei Ihnen sein darf.

00:01:43: Ich habe mich sehr über Ihre Anfrage gefreut denn das Thema was treibt sie persönlich an wird da eigentlich schon sehr gut getroffen.

00:01:50: Ich habe ja vorgetragen zu einem interessanten Thema, da kommen wir nachher noch zu.

00:01:55: und im Grunde muss ich sagen mich hat schon immer der Hubkolbenmotor fasziniert.

00:02:00: Mich hat es schon immer fasziniert zu schauen wie man ihn verbessern kann.

00:02:03: natürlich ist heute der Fokus anders als noch in der Vergangenheit wo es schlichtweg höher schneller weiter hieß.

00:02:10: aber eigentlich ist das ein fast noch bessere Antrieb meiner Meinung nach nämlich zu schauen, wie können wir solche Technologien?

00:02:18: Solche bewährten Konzepte auch eigentlich mit dem Fokus der Nachhaltigkeit weiterentwickeln.

00:02:23: Denn ich bin fest davon überzeugt dass wir das können.

00:02:26: Ich bin mir sicher, dass wir Lösungen haben oder entwickeln können Mit all der Expertise die wir haben hier vor allem in Deutschland um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten Auch wenn es in der Öffentlichkeit teilweise ein bisschen anders gesehen wird.

00:02:42: Das hat mich persönlich eben noch mehr motiviert zu schauen, was ist denn möglich?

00:02:47: Was können wir tun und letzten Endes wirklich diese tollen Kunstwerke teilweise der Mechanik sind es ja immer noch weiterzubringen.

00:02:57: Und ich glaube da haben wir wirklich gute Karten in der Hand und es wäre schade wenn wir die nicht nutzen.

00:03:01: das möchte ich gerne vermitteln das möchte Ich gerne zeigen und letzten endes damit ein Beitrag leisten.

00:03:08: Sie haben es auch eben schon angesprochen.

00:03:10: Wir haben uns im März, zwanzig sechsundzwanzig beim VDA Mobility Nowechen sammelt in Berlin kennengelernt wo sie einen Impuls gegeben haben zum Thema Climate Neutral Mobility for Commercial Vehicles ready to work with hydrogen.

00:03:24: Dabei sind sie auch stärker auf das Thema Wasserstoffverbrennung in besagten Verbrennungsmotoren eingegangen.

00:03:29: Fühlen Sie uns derzeit einmal der Reihe nach, durch welche Voraussetzungen muss denn ein Hubkolbmotor eine Verbrennungskraftmaschine haben so dass man erst mal Wasserstoff gezielt zünden kann?

00:03:39: Ja also Sie haben es eigentlich schon in der Frage ein Stück weit formuliert um den Wasserstoff gezielt zu zünden ist es auf jeden Fall von Vorteil wenn sie eine Zündkerze haben.

00:03:50: Ich habe ja über den Bereich Nutzfahrzeuge explizit vorgetragen, weil ich denke auch gerade in dem Segment ist es eine mögliche weitere Säule nachhaltige Antriebssysteme.

00:04:00: Ich hab auch nicht den Anspruch zu sagen, dass die Wahrheit und das eine Produkt, das alle Probleme lösen wird in der Welt ganz sicher nicht sondern ich bin einfach nur der Meinung, es ist eine möglichen weitere Lösung, die auch relativ naheliegend ist.

00:04:13: also was braucht es technisch?

00:04:14: Grundsätzlich ein Wasserstoffverbrennungsmotor, wie der Name schon sagt ist eigentlich im konventionellen Sinne das was wir kennen nur dass wir eben als Kraftstoff-Wasserstoff verwenden.

00:04:24: Die Voraussetzungen um diesen Kraftstoff zu nutzen nun das ist eigentlich gar nicht so viel Unterschiede im Vergleich zu einem konventionellem in dem Fall Automotor den ich als vergleich jetzt mal heranziehe.

00:04:34: also ein fremd gezündetes Verbrennungskonzept.

00:04:38: Sie haben immer noch die gleichen Hardware Komponenten im Einsatz.

00:04:40: sie müssen Anpassungen vornehmen.

00:04:42: Das ist eigentlich der wesentliche Punkt.

00:04:44: Ich kann das zumindest mal prozentual runterbrechen.

00:04:46: Wenn Sie einen heute üblichen Dieselmotor als Standard nehmen, also Nutzfahrzeuge kommen ja eben nunmal von dieser ich nenn's mal Silverbulletlösung der Dieselmotor kann alles.

00:04:56: Das ist ja der Ausgangszustand aus dem wir kommen.

00:04:59: Dann können sie zumindest davon ausgehen dass wenn sie diesen Motor auf Wasserstoffbetrieb anpassen wollen etwa zwanzig Prozent bis ein Viertel der Komponenten überarbeiten müssen.

00:05:10: Sie müssen das Rad nicht neu erfinden.

00:05:12: Sie haben eigentlich alles da, was es braucht.

00:05:15: Sie müssen eigentlich hauptsächlich in die Aufladegruppe schauen.

00:05:18: sie müssen in das Einspritz oder ein Blas-System schauen weil sie jetzt gasförmigen Kraftstoff haben und gegebenenfalls eben Anpassungen vornehmen an der Hardware, die jetzt an der Verbrennung und im Betrieb des Motors betroffen ist.

00:05:30: also das betrifft jetzt zum Beispiel auch die Produkte für die ich hier verantwortlich bin Also Kolbenringe im Besonderen beschäftigen und den Management von dem entstehenden Wasser.

00:05:44: Das ist ein großer Unterschied zur normalen Verbrennung, sie haben jetzt als fast einziges Verbrennungsprodukt Wasserdampf.

00:05:51: das bedeutet Sie müssen natürlich schauen was hat das für Folgen?

00:05:54: Sie haben ja auch aus der normalen Kraftstoffverbrennung Wasser.

00:05:57: allerdings ist es hier nochmal eine etwas andere chemische Mischung die sie kriegen am Ende der Verbrennen Prozesse Und das sind eigentlich so die Herausforderungen, die daraus entstehen.

00:06:07: Also wie gesagt an der Hardware müssen Anpassungen vorgenommen werden aber das bewegt sich in der Größenordnung von etwa einem Viertel.

00:06:14: und das Schöne ist eben wenn Sie schon eine Motorenherstellung haben.

00:06:18: also sie sind investiert als Motoren hersteller Fahrzeughersteller sie haben ihre Produktionslinien.

00:06:23: dort haben sie eigentlich so gut wie keine Anpassung.

00:06:29: Stücklisten verändern, sie haben wie gesagt andere Einspritsysteme.

00:06:32: Sie kriegen eine Zündkerze hinzu ein Zündsystem.

00:06:35: das hat der Dieselmotor natürlich nicht.

00:06:38: Das sind so die Anpassungen um die es geht und das zeigt aber auch schon Es ist jetzt keine Revolution sondern es ist eine evolutionäre Entwicklungsarbeit die zu leisten ist Und für die wir eigentlich allesamt in dieser Branche in der Industrie mit all der Erfahrung Bestens vorbereitet sind, wir können das.

00:06:56: Die Methoden sind da die Fähigkeiten und die Qualifikationen und damit hat man eigentlich alle Mittel selbst in der Hand um relativ schnell dass was heute den Dieselmotor ausmacht zu einem klimaneutralen Aggregat umzuwandeln.

00:07:10: Sie haben auch eben schon gesagt, so circa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent des Motors müsste man umarbeiten.

00:07:15: Müsste man umrüsten damit man wirklich wasserstoffzündfähig ist?

00:07:19: Sie haben da auch dann ein paar Produktgruppen genauer dafür genannt.

00:07:22: Wie sieht es denn da in dem Bereich Lagerung aus?

00:07:24: Es gibt ja im Bereich Wasserstoff verschiedene Varianten Wasserstoffe wirklich im Fahrzeug

00:07:28: zu lagern und

00:07:29: man den noch wirklich aktiv tanken kann.

00:07:31: In welchem Bereich setzen sie sich damit auseinander?

00:07:34: Also das ist natürlich noch ein weiteres Aspekt.

00:07:37: jetzt gehen wir auf die Fahrzeugebene.

00:07:38: im Prinzip Das Fahrzeug muss man sich hervorstellen, als eine modulare Plattform bei Nutzerzeugen.

00:07:44: Sprich Sie haben einen Rahmenaufbau, sie haben die Kabinen aufbaut und Sie haben die Tankkonfiguration heute aus dem Diesel kommend.

00:07:53: Natürlich müssen Sie jetzt über andere Tanksysteme reden.

00:07:56: das ist ne wesentlicher Änderung im Vergleich zu einem konventionellen diesel getriebenen Fahrzeug.

00:08:01: aber die gleiche Problematik haben Sie auch wenn Sie den Motor mit Gas betreiben.

00:08:05: also Erdgas gibt es ja auch in Handel oder im Markt.

00:08:08: Das ist jetzt schon etabliert.

00:08:09: Für Wasserstoff brauchen sie natürlich spezifische Tanks, dort kommen Stand heute eigentlich in fast allen Entwicklungstätigkeiten diese klassischen Druck-Tanks, ich glaube etwa ein Meter hoch sind diese Kavernen oder diese Behälterkohlefaser gewickelt.

00:08:25: Klasse vier Tanksysteme sind das zum Einsatz.

00:08:28: die werden dann in der Regel mit entweder dreihundert fünfzig bar was aber eher ein absteigender Entwicklungstrend ist oder eben siebenhundert bar Druckniveau befüllt.

00:08:38: Und das ist ein Paket, was letzten Endes noch in das Fahrzeug integriert werden muss.

00:08:41: Die bisherigen Konzepte sehen jetzt vor dass das hinter dem Fahrehaus installiert wird.

00:08:47: da findet sich in der Regel schon etwas Platz und damit hätte man im Prinzip die größte Änderung am Fahrzeug noch implementiert, die es gegenüber dem Diesel-Fahrzeug hat Bezüglich des Wasserstoffs.

00:08:58: wir reden von gasförmigem Wasserstoff in dem Fall Das eigentlich der Mainstream im Moment.

00:09:02: Es gibt einen Konzept vielleicht bekannt von Daimler Truck wo eben auch mit gekühlte im flüssigen Wasserstoff gearbeitet wird, um noch mehr Reichweite letzten Endes zu generieren am Fahrzeug.

00:09:15: Dann lasst uns ganz gerne mal wenn wir von dem Motor und der Fahrzeug eben das weiter skalieren.

00:09:20: welche Potenziale ergeben sich denn bei der Verwendung von Wasserstoff als Treibstoff für Verbrennungsmotoren im Vergleich halt zu Benzin- und Diesel oder jetzt im Nutzfahrzeugbereich spezieller Diesel?

00:09:30: Und welche Herausforderungen kommen so mit dem Gesamtwechsel einher?

00:09:34: Also das wesentliche Potenzial ist natürlich grundsätzlich erstmal, sie nehmen den Kohlenstoff aus der Gleichung.

00:09:39: Sie haben jetzt eine Energiewandlung in der kein Kohlenstoff mehr beteiligt ist.

00:09:43: Das ist der ganz wesentlicher Aspekt warum man es überhaupt macht.

00:09:46: wie ich ja schon eingangs gesagt habe mein Antrieb ist Nachhaltigkeit in dem Moment.

00:09:51: und genau darum geht's.

00:09:52: wir nehmen den Kohlendstoff raus haben dadurch eine Energievandlung von Wasserstoff zu Wasser Eine heiße Verbrennung keine kalte Verbrennungen anführungsstrichen wie in einer Brennstoffzelle.

00:10:03: Und das ist, denke ich, das wesentliche Potenzial um das es hier geht.

00:10:07: Es gibt da auch entsprechende Untersuchungen zu, auch im Zuge der ganzen regulatorischen Fragen, dass im Grunde genommen eine Grenze gilt unter drei Gramm pro Tonnenkilometer, dass man so lange im Prinzip auch als Zero-Emission Fahrzeug gilt für ein großes schweres Nutzfahrzeug.

00:10:27: und diese drei Gramms sind letztlich auch ein Stück weit den geschuldet dass sie in der Ansaugluft CO² einsaugen und deswegen auch Kohlenstoff hinten wieder messen werden am Abgasstrang.

00:10:36: Die Verbrennung selber erzeugt kein CO², es sei denn Sie haben noch gewisse Restrückstände von Schmieröl die Sie immer haben.

00:10:44: aber das sind so kleine Spuren, dass das insgesamt nicht relevant ist.

00:10:49: wir reden hier einfach über eine Reduzierung gegenüber dem Dieselniveau von über neunundneunzig Prozent.

00:10:55: Ja's ist nicht hundert!

00:10:56: So ehrlich muss man sein.

00:10:57: Wir reden nicht von absolut null sondern letzten Endes davon, dass wir einfach den CO²-Ausstoß der sich aus dem Kraftstoff ergibt.

00:11:06: Im Prinzip können wir direkt adressieren und zu Null führen.

00:11:09: Der Wechsel die Herausforderungen die sich ergeben wenn sie jetzt auf die höhere Ebenen natürlich zählen klar ich muss den Wasserstoff im Fahrzeug lagern.

00:11:17: Ich muss ihn entsprechend Das heißt, ich brauche Tankstellen.

00:11:22: Ich muss auch die Tankstellen wieder versorgen.

00:11:24: Also dahinter baut sich natürlich sehr schnell eine relativ große Infrastrukturproblematik nach heutigem Stand auf.

00:11:32: Die Diskussionen kennen vielleicht auch viele der Hörer schon aus den Medien Wasserstofftankstellen.

00:11:37: Man hört gerade viel des Wasserstoff-Tankstellens schließen ist auch nur ein Teil der Wahrheit müssen wir uns sagen.

00:11:43: Es gibt aber auf der anderen Seite auch klare Ziele, die sich die europäischen Mitgliedsstaaten beispielsweise gesetzt haben.

00:11:50: In denen sie sich klar kummitten X-Tankstellen entlang der wesentlichen Fracht und Transportkorridore.

00:11:56: Und da sieht man schon die Ausrichtung auf den Markt auf Nutzfahrzeuge nämlich nicht unbedingt Pkw diese aufzubauen.

00:12:02: Und genau das ist gerade dieser Transformationsprozess stattfindet also sprich Tankstellen müssen zum Teil neu errichtet werden.

00:12:10: alte Tankstellen lohnen sich nicht mehr zu aktualisieren, weil auch mit den Bedingungen der Europäischen Union hinter diesen Programmen entsprechende Voraussetzungen für beispielsweise Bezahlvorgänge drin stehen.

00:12:23: Auch welche Fördermengen die pro Tag schaffen müssen.

00:12:27: und deswegen sehen wir tatsächlich gerade auf der einen Seite die Schließung, aber auch das viele Projekte im Aufbau sind.

00:12:34: Ich würde mir manchmal wünschen dass da die Berichterstattung etwas Fakten basiert euer Objektiver wäre.

00:12:41: Wenn wir jetzt das Ganze mal in so ein Transformationsprozess mit hineinnehmen würden und die bestehenden Dieselmotoren umbauen würden, damit man aus dem Gefühl hat wie lange würde so ein Umbau-Prozess von einem Dieselverbindungsmotor hin zu einem Wasserstoffverbindungsmotor eigentlich dauern?

00:12:55: Und was wären da so Investitionen, die zu tätigen sind?

00:12:58: Ist jetzt die Frage, worauf sie sich beziehen?

00:13:00: Reden Sie von Neufahrzeugen.

00:13:02: Also spricht der Umbau quasi aus der Entwicklungsperspektive.

00:13:05: oder ein Retrofit schon im Feld befindlichen Fahrzeugen?

00:13:10: Gerne wenn Sie Zahlen haben sowohl als auch.

00:13:13: Ich zahlen habe kann ich Ihnen noch nicht versprechen aber es sind zwei Perspektiven.

00:13:18: Ein Retro-Fit ist natürlich immer schwierig.

00:13:20: deswegen wir haben das Thema Tanksysteme Einblas-System und wir haben das Thema Zündsystem.

00:13:27: Das können Sie natürlich nicht einfach so in ein bestehendes Fahrzeug integrieren.

00:13:32: Es wird sicherlich auch da Möglichkeiten geben, das kann man sich überlegen.

00:13:35: Der spannendere Pfad ist eigentlich wie entwickelt ich aus dem bestehenden Dieselportfolio einen Wasserstoffmotor Und wie schnell kann ich den in den Markt bringen?

00:13:43: Da muss ich sagen reden wir eigentlich von ganz normalen Entwicklungszeiträumen.

00:13:48: wie viel konventionelle Aggregate auch Also im Grunde von der ersten Idee bis zum Start in die Serie, inklusive der gesamten Fahrzeugtests, die im Vorfeld gemacht werden.

00:13:59: Schätze ich jetzt zwischen zweieinhalb und vier Jahren je nach Umfang des Programms hat man so etwas eigentlich robust für die Großserie aufgestellt.

00:14:07: Und ich hatte es ja schon erwähnt anhand dessen was zu tun ist an der Hardware, die ich da verbau in so einem Fahrzeug Ist das für viele auch Zulieferer, die in dieser gesamten Wertschöpfungskette ja mitarbeiten eigentlich keine so große Umstellung, wie es vielleicht scheint.

00:14:24: Also ich kann jetzt nur für meine Produktgruppe widersprechen.

00:14:26: Ich will ja auch den Kollegen aus dem Tier-Einsfelder nicht ins Wort reden aber für mich ist das eine Umstellung der Zeichnung de facto.

00:14:33: also ich könnte von heute auf morgen mit einer anderen Zeichnungen in gleichen Volumina und mit gleichen Ausbringungen Produkte für Wasserstoffverbrenner fertigen.

00:14:43: Das ist eigentlich schnell umsetzbar.

00:14:46: Man lasst uns ganz gerne mal auch generell so ein bisschen auf das ganze Thema Mobilität kommen.

00:14:51: Sie haben eben schon angesprochen, dass Thema Brennstoffzelle.

00:14:53: Wenn wir heute über Wasserstoff in der Mobilität sprechen landen wir früher oder später immer in dem ganzen Bereich Brenn- stoff Zelle.

00:15:01: wenn man die beiden Systeme jetzt miteinander vergleicht wo sehen sie denn die Vorteile und Nachteile von Wasserstoffverbrennungsmotoren im Vergleich zu Brennstoff zählen?

00:15:10: Also ich denke, bevor wir da in einen Vergleich reingehen was mir sehr wichtig ist und das ist grundsätzlich auch bei dem Thema für die allgemeine Wahrnehmung aus meiner Sicht sehr relevant.

00:15:21: Ich hatte es schon erwähnt, der Wasserstoffmotor ist kein Konkurrent für die anderen Systeme sei es Batterie elektrisch oder Brennstoffzellenantriebe sondern wir reden hier einfach über eine zusätzliche Säule die das ganze Thema nachhaltige Transport Mobilität tragen soll.

00:15:37: so diese Systeme sind für mich eben insbesondere die Brennstoff Zelle unter Wasserstoff Motor Wie gesagt, keine Konkurrenz zueinander.

00:15:45: Sondern im Gegenteil die können sehr synergetisch wirken.

00:15:48: Hintergrund ist schlicht und ergreifend der beide brauchen Wasserstoff Beide brauchen Tankstellen Beide nutzen am Ende die gleichen Tanksysteme.

00:15:57: das heißt Beide Systeme ergänzen sich wenn es darum geht möglichst schnell einen Markthochlauf zu organisieren und zu generieren, der dafür sorgt, dass ich Nachfrage bezüglich Wasserstoff habe.

00:16:09: Und damit auch Angebotankurbe Investitionen losdrehte in die Wasserstoffproduktion und zum anderen auch gemeinsame Komponenten schneller skalieren kann so das die Stückkosten fallen.

00:16:21: Das ist letzten Endes eigentlich ein sehr schöner synergetischer Effekt.

00:16:25: So jetzt wenn man bisschen spezifischer herein schaut in die Vergleichssituation zwischen diesen Antrieben dann ist es natürlich ziemlich naheliegend und auch nachvollziehbar, dass eine Brennstoffzelle die ja sehr konstant betrieben werden will.

00:16:38: Die mag ja keine Transientenbetriebszustände oder zumindest nicht so gerne sicherlich sehr gut geeignet ist.

00:16:43: wenn ich also eben einen sehr konstanten Energiebedarf habe Und ich hab' ja auch bei Brennstoffzellenfahrzeugen immer noch gewusst eine Batterie dabei Ich nutze ja die Brenn- stoffzelle eigentlich als wie man so schön heute sagt Range Extender Wenn man so will heißt also ich werde davon ausgehen können das unter diesen, sagen wir mal Standardbetriebsbedingungen eine Brennstoffzelle sicherlich zu gewissen Prozentpunkten effizienter sein kann.

00:17:09: Nicht unbedingt muss das hängt sehr stark dann vom Nutzungsprofil ab.

00:17:13: aber das mit Sicherheit.

00:17:14: also ich würde davon ausgehen eine Brennstoff Zelle hat etwas höhere Effizienz braucht weniger Wasserstoff für die elektrische Energie die sie erzeugt.

00:17:22: Die hat natürlich auch kein Schmieröl.

00:17:23: dass sie noch verbrennen kann Das ist auch klar und wird auch keine Stickoxide generieren so das Mal auf der Seite.

00:17:30: Nachteilig sehe ich allerdings, dass die Brennstoffzelle natürlich noch immer einen gewissen Weg vor sich hat.

00:17:37: Die Robustheit nachzuweisen.

00:17:39: also wir reden ja von Nutzfahrzeugen ganz schnell von Lebensdauer Anforderungen in der Größenordnung eins Komma sechs bis zwei Millionen Kilometer das sind so die typischen Randbedingungen unter denen die Antriebe ausgelegt werden.

00:17:51: Die Fahrzeuge fahren aber in der Regel noch deutlich länger.

00:17:54: nur weil wir sie hier nicht mehr sehen heißt es ja nicht dass die nicht noch in anderen Ländern weiter benutzt werden.

00:17:59: Ich denke, das wird man lösen.

00:18:01: Das ist eine Frage der Zeit und auch des Engineerings.

00:18:04: Ich bin dazu vorsichtig, dass wir es hinbekommen aber das ist natürlich schon ein Punkt, der nicht ganz ohne.

00:18:11: Und jetzt kommt eben ins Feld.

00:18:13: je nach Anwendung habe ich natürlich unter Umständen Fahrzeuge die ich nicht unbedingt einfach nur auf der schönen deutschen sauberen Autobahn nutze sondern ich hab auch Fahrzeugen, die nutzen sich neben der Autobahn.

00:18:22: Ich habe Fahrzeuge, die nutze ich vielleicht auch in besonders heißen Ländern.

00:18:28: In besonders trockenen Ländern, in besonders schlaubigen Umgebungen.

00:18:32: Denken Sie mal an so ein Straßenbild in Indien.

00:18:34: Da sieht es ganz anders aus als hier und das sind alles Punkte da muss sich mit umgehen.

00:18:38: Und da ist natürlich jetzt die Verbrennungskraftmaschine per Definition, per Konzept robuster unempfindlicher.

00:18:47: Das ist auch schon wie Frage, wo wird nachher welche Technologie ihren Weg finden?

00:18:51: Ich denke dass ich das genau an solchen Fragen entlang, sagen wir mal ausgestaltet.

00:18:57: Ich kann Ihnen noch nicht genau sagen wo aber das wird irgendwo so am Ende Teil dieses Entscheidungsraumes sein den am Ende der Nutzer treffen muss.

00:19:05: und ich glaube es auch noch ein wesentlicher Punkt mit all diesen Alternativen wird der Nutzern sich selbst wesentlich mehr zurechtlegen müssen.

00:19:12: was ist für meinen speziellen Anwendungsfall die richtige Technologie?

00:19:15: Das macht natürlich nochmal komplexer und es ist ungewohnt für die Nutzer.

00:19:19: Aber um nochmal zum Vergleich zurück zu kommen Was ist noch anders?

00:19:23: Ich bin bei der Kraftstoffqualität absolut nicht so eingeschränkt wie eine Brennstoffzelle.

00:19:29: Die braucht natürlich sehr hohe Reinheiten für den Wasserstoff, das macht ihn auch etwas aufwendiger in der Herstellung wobei das zum Beispiel wenn man grünen hätte also elektrolytisch gewonnenen Wasserstoff ist es eigentlich kein Thema.

00:19:42: dann hat man einfach eine gute Qualität und ich bin auch kein Freund davon dass wir nachher wie beim klassischen Benzingkraftstoff verschiedene Oktanzahler nachher an der Zapfsäule haben, weil auch das wäre für den Markthochlauf schädlich.

00:19:54: Also sprich am Ende des Tages die Brennstoffzelle definiert die Kraftstoffqualität aber der Verbrenner kann damit auf jeden Fall zurechtkommen.

00:20:01: Der kommt auch mit Verunreinigungen zurechts und Luftschadstoffen zurechs.

00:20:06: Das ist alles für den relativ einfach zu Handhaben.

00:20:10: wie gesagt dem gegenüber steht unter Umständen dann etwas höherer Verbrauch.

00:20:15: Sie haben auch gerade schon grün Wasserstoff angesprochen, das ganze Decarbonisierungspotenzial bei Wasserstoff hängt ja auch von der Herstellung des Wasserschloss, also das Treibstoff an sich ab.

00:20:26: Die Unterschiede zwischen grün und grauen, gelben etc.

00:20:28: Wasserstoff besprechen wir ausführlich bereits schon in Folge fünf Zähnen der Tuvas Talkline.

00:20:34: Lass uns gerne den Schritt weitermachen wie man es dann mit rein rechnet.

00:20:38: welcher Business Case und welches Kohlendioxid Potenzial ergibt sich insgesamt wenn wir die gesamte Prozesskette von der herstellung bis zum Vortrieb beantragten?

00:20:48: Sie sind jetzt aber beim Wasserstoff speziell, also nur beim Energieträger.

00:20:52: Das wird genauso sein wie bei Brennstoffzellen.

00:20:55: Im Endeffekt hier grüner desto besser!

00:20:58: Wenn sie im grünen Wasserstoff haben dann haben sie auch das gleiche CO²-Reduzierungspotenzial wenn sie die Verbrennungskraftmaschine nutzen.

00:21:04: Wie gesagt am ende ist es nur ein austauschtes Energiewandlers und sie kommen am Ende ohne CO² durch die gesamte Kette durch.

00:21:13: Ob wir das erreichen, wann wird es erreichen?

00:21:15: Das ist eine andere Frage.

00:21:16: Die ist viel spannender und also ihr fragt sich hier abwerten.

00:21:22: aber ich glaube die Frage ist jedem bewusst Wir wissen heute noch nicht wo wir diesen ganzen grünen Wasserstoff her kriegen sollen.

00:21:28: Es wird wirklich die große Herausforderung bei der gesamten Wasserstoff-Mobilität sein.

00:21:34: Natürlich ist langfristig muss das Tier sein Grünwasserstoff zu nutzen.

00:21:39: Und die Frage, die ich mir eigentlich immer stelle Wollen wir, dass diese Voraussetzung bereits gegeben ist von Anfang an oder nicht?

00:21:47: Oder sagen wir irgendwie bewusst pragmatischer an dieses ganze Thema heran so wie wir es ja beim Strom auch machen.

00:21:53: Wir sagen beim Strom genauso perspektivisch wird der hundert Prozent grün.

00:21:57: absolut richtig.

00:21:59: aber damit überhaupt auch da wieder Angebot und Nachfrage in Schwung kommen gebe ich ja heute schon den Fahrzeugen im Bonus mit das sie de facto mit null Gramm CO- zwei bewertet werden.

00:22:09: Also sprich ich nehme aus der Gesamtbetrachtung, weil sie ja die gesamte Kette angesprochen haben eigentlich das Fahrzeug und die Nutzung der Energie oder die Isoliere Ich.

00:22:18: Die nehme ich nicht raus aber die Isoliere ich gezielt und gebe eher von vornherein eine Art Vertrauensbonus und sage du bist auf jeden Fall null Gramm Weil Du ja eben elektrisch deine Energie nutzt.

00:22:30: so Das könnte man natürlich wenn man es möchte pragmatisch betrachtet beim Wasserstoff genauso handhaben.

00:22:36: Eigentlich ist es auch bestreben, so wie ich es zumindest bisher verstanden habe.

00:22:41: Das mit einem hoffentlich bald kommenden Update der gesamten europäischen Energiesteuerrichtlinie genau diesem CO-Rucksack des Energieträgers mehr Rechnung getragen wird und dann haben sie von vornherein auch den Incentive Effekt drin oder dem Motivationseffekt welche Farbe auch wenn ich von der Farbenehre nicht so überzeugt bin weil Ich bin erst mal froh wenn ich den Wasserstoff überhaupt habe, den ich nutzen kann.

00:23:06: Aber das wird dann dadurch automatisch erzeugt und wird sich dann auch entsprechend niederschlagen, weil dann wird die Investition eben in Elektrolyse oder in die Umwandlung von Überschussstrom entsprechend attraktiv.

00:23:18: Wobei man natürlich schon fragen muss, lohnt es sich mit einer lokalen Produktion?

00:23:24: Weil ich bin immer noch der Ansicht dass wenn wir Strom lokal produzieren grünen Strom, ist es natürlich immer sinnvoller den auch direkt zu nutzen.

00:23:33: Die Frage ist nur habe ich denn immer habe ich genug davon.

00:23:36: Jetzt kann man die Diskussion führen, brauchen wir nicht mehr Batterie speicher?

00:23:39: Dann hätten was doch!

00:23:41: Ja aber sie sind genauso wenig da.

00:23:44: Das ist im Moment eine sehr sehr schwierige Sache.

00:23:47: also... Die Frage wird am Ende sein wie viel Wasserstoff haben wir zur Verfügung?

00:23:51: und ich glaube wir können uns wenn wir das hoch laufen lassen wollen und es ist unabhängig davon ob Verbrenner oder Brennstoffzelle Dann können wir uns diese Frage eigentlich gar nicht erlauben.

00:24:00: Ist ja auch immer hundert Prozent grün, sondern ich muss gucken dass ich ihn überhaupt da habe.

00:24:04: Ich muss ihn in den markt bringen und ich muss dafür Sorge tragen das auf des preisniveau an der zappsäule sich einem bereich näher Wo ich in die amortisation komme auch gegenüber dem heutigen konventionellen fossilen kraftstoff.

00:24:19: Und ich glaube da kommen wir mehr und mehr hin.

00:24:22: Manche werden jetzt mit siebzehn, achtzehn Euro pro Kilo im Kopf rechnen die Sie an der Zapp-Säule vielleicht gesehen haben oder kennen.

00:24:29: Aber das muss nicht so sein weil ich denke wenn wir es schaffen dass hier mehr Fahrzeuge ins Feld kommen und auch abnehmen also garantiert abnehmen dann ist es auch möglich dass man mit den Wasserstoffproduzenten andere preislevel erreicht.

00:24:43: Es gab eine Ankündigung dazu einen Fall Ich weiß nicht ob Sie den Vortrag auch gehört haben in Berlin da gab's eben einen Beitrag dazu, dass man hier schon in die Größenordnung zwischen acht und neun Euro kommt.

00:24:57: Und jetzt wenn man mal sich anschaut wo aktuell die Dieselpreise liegen und nicht von einem halben Jahr dann merkt man das man dann zunehmend in diesen Bereich kommt, wo eben eine Mobilität auf Wasserstoffbasis sich rechnen kann oder zumindest mal break even ist.

00:25:12: und da müssen wir weitermachen.

00:25:14: also ich würde mir...wenn ich mir was wünschen dürfte Ich würde mir Wünschen dass wir gezielt eben in der Mobilität den Wasserstoffpreis auf ein Niveau kriegen, das es sich schlicht und ergreifend gegenüber fossilen Diesel rechnet.

00:25:30: Wir machen das mit CO²-Bepreisung, mit THG-Quotenanrechnungen.

00:25:36: aber ist das schon genug?

00:25:37: Das hinterfrage ich gerade.

00:25:39: da würde ich mir noch ein höheres Ambitionsniveau wünschen Nicht indem man den Diesel immer teurer macht, sondern dass man sagt ich versuche den Wasserstoff günstiger zu machen in dem ich da einfach die Randbedingungen schaffe und Ich glaube dann werden auch mehr schneller aufspringen.

00:25:54: Dann lohnt es sich schlicht und ergreifend das zu tun.

00:25:58: Sie haben gerade eben schon die Treibstoffkosten angesprochen.

00:26:00: Jetzt hat das Ganze natürlich in den letzten paar Monaten, gerade im Rahmen der Treibstoff-Krisen in den lasten Monaten viel Fahrt nochmal gewonnen und da spielen so Faktoren dann auch noch mal explizit mit rein.

00:26:12: Sie haben jetzt gesagt ein Kilo Wasserstoff ungefähr siebzehn, achtzehn Euro beziehungsweise kann auch mit größten Dimension bis acht neun Euro.

00:26:19: was für Kosten hätte ich denn als Logistiker pro hundert Kilometer circa zu erwarten?

00:26:24: Haben Sie da eine Rechnung?

00:26:25: Da habe ich jetzt persönlich keine Rechnung, weil ich kenne die Detail-Kalkulation der Logistiker nicht.

00:26:30: Aber was ich weiß ist das die Logistika mit einer sehr niedrigen Marge unterwegs sind und es bedeutet dass eine Logistikbranche so wie sie heute aufgebaut ist Nicht in der Lage sein wird übermäßig höhere Kosten zu akzeptieren ohne diese auch sofort umzulegen.

00:26:45: Und das ist eigentlich genau der kritische Punkt.

00:26:48: Ich muss ja versuchen diesen Nutzer davon zu überzeugen oder ihnen ein Angebot zu machen, das attraktiv ist dass sie sagen ich wechsel vom fossilen Kraftstoff zu einer alternativen Lösung.

00:26:59: Das wie gesagt wird sich am Nutzerprofil und an der Gestaltung der spezifischen Logistik Aufgabe die jemand hat in die verschiedensten Richtungen entwickeln können.

00:27:09: Das kann BEV sein es kann FUSAL sein das kann aber auch vielleicht einen Wasserstoffverbrenner sein.

00:27:14: Die Hausaufgabe muss dann jeder Stück bei selber rechnen Aber das ist in meinen Augen eine sehr kostensensitive Branche.

00:27:22: Wie gesagt, wir haben ja auch noch andere Abnehmer im Feld.

00:27:25: Ich glaube dass vielen Menschen gar nicht bekannt oder bewusst ist welche Kraftstoffmengen heute Diesel, Fossil jeden Tag für die ganzen Bauunternehmen hier an der Autobahn arbeiten und hier irgendwo in den Städten arbeiten.

00:27:40: was da alles benötigt wird umgesetzt mit eben CO-Emissionen Und wenn wir da was tun könnten, wäre auch schon sicherlich ein wesentlicher Beitrag geleistet.

00:27:49: Klar das ist im Vergleich zum Langstreckenverkehr eine Nische aber trotz allem Das ist umsetzbar und man darf nicht vergessen dass solche Fahrzeuge eben gerade in diesen Randbedingungen operieren die nicht unbedingt für jedes Antriebssystem so geeignet sind.

00:28:08: Dann lassen Sie uns ganz gerne auch mal so ein bisschen in den internationalen Vergleich kommen.

00:28:12: Sie haben sich ja gerade auch schon etwas in den EU-Vergleich auch so ein bissel gemacht, wo stehen wir aktuell mit der Tankstelle?

00:28:17: Sie haben sicher auch gerade sehr explizit gewünscht wenn wir das ganze jetzt einmal in einen größeren Horizont aufspannen.

00:28:23: wie sieht denn die Wasserstoff Mobilität im internationalen vergleich aktuell aus?

00:28:28: gibt es dort Länder oder Regionen die ihrer Meinung nach sehr führend sind bei der Integration von Wasserstoff?

00:28:34: Lösungen in den Verkehrssektor?

00:28:37: Ja Also, ich glaube vielen ist das Beispiel Japan sehr bekannt.

00:28:41: Ich meine Toyota war immer sehr prägnant mit dem Mirei.

00:28:44: den hat man wenn man sich mit Wasserstoff Mobilität beschäftigt auf jeden Fall schon mal gehört oder gesehen vielleicht auch schon Gefahren.

00:28:51: Gleiches gilt für Hyundai in Korea.

00:28:53: Ich denke da sind die Asiaten schon uns viele viele Jahre voraus gewesen was das Thema Wasserstoff in der Mobilität an sich angeht.

00:29:03: Natürlich waren das alles Brennstoffzellenlösungen.

00:29:05: Hyundai ist auch bis heute einer derer, die ja schon überhaupt eine sag mal mittelgroße Flotte in Anführungsstrichen an Lkw zur Erprobung oder zum generell mal Erfahrungen sammeln in den Markt gebracht hat.

00:29:19: Dann gab es einen größeren Versuch vor einigen Jahren auch in der Schweiz zum Beispiel.

00:29:24: Es gibt halt jetzt zunehmend noch weitere Player in dem Feld, die aufspringen.

00:29:28: Grundsätzlich muss man aber sagen dass die wasserstoffbasierte Mobilität würde ich mal sagen ganz klar auch noch einen interessanten weiteren Aspekt hat.

00:29:39: Wir denken das immer gerade wegen der Brennstoffzelle in ihrer Komplexität, ihrer Empfindigkeit zum Teil natürlich als Lösung vor allem für entwickelte Märkte.

00:29:47: Die entwickelten Märkte sind ja die, die sich aktuell sehr stark mit der Thematik befassen wie können wir Baubobilität oder auch Individualmobilität umstellen?

00:29:56: Weil diese Länder auch die im Haupt emittenten.

00:30:00: Aber Fakt ist ganz interessanterweise, gerade bei dem Thema Wasserstoffverbrenner, dass das eine sehr attraktive Lösung für Länder ist die eben andere Randbedingungen haben.

00:30:11: Ich hatte Indien schon erwähnt, Indien ist da sehr aktiv und lanciert daher auch gerade eben die Verbrennungskraftmaschine als Wandler schlicht und ergreifend weil die Betriebsbedingung auf den Straßen dort sind wesentlich mal unfreundlicher als hier Und hat da auch eine ganz klare industriepolitische Richtung vorgegeben.

00:30:32: Auch da der pragmatische Ansatz, ja ich habe heute noch nicht hundert Prozent grünen Wasserstoff aber ich hab einen Plan bis zu einem Zeithorizont X. Ich glaube, zwei tausend sieben und vierzig will man Energie auch tag sein und Wasserstoff spielt da eine entscheidende Rolle.

00:30:47: diesen Wasserstoff will man eben auch Grün generieren und man nimmt sich vor eben diesen Heute noch grauen Anteil sukzessive über die Jahre zu reduzieren Aber man bringt erst mal Fahrzeuge in den Markt.

00:30:58: Man erwartet auch und fordert dafür auch, wenn man die Fördermittel dafür abgreifen möchte dass diese Fahrzeige auch nachweislich eine bestimmte Laufleistung pro Jahr erfüllen.

00:31:08: Und was Tankstellen angeht da ist man sehr pragmatisch.

00:31:11: das stehen de facto einfach Trailer am Straßenrand wo man dann vertanken kann.

00:31:15: Das sind auch Korridore die man da definiert hat.

00:31:17: In so einem großen Land ist es natürlich nicht flächendeckend umzusetzen aber so will man im Prinzip erste zu Grasbrutzeln setzen und zu sagen, wir fangen mal an.

00:31:27: Wir sammeln Erfahrungen und versuchen damit dieses ganze Ökosystem auch irgendwo zu hebeln.

00:31:33: Das ist eigentlich der Punkt.

00:31:34: Ein ähnlichen Ansatz hat die USA ganz interessant.

00:31:39: jetzt natürlich mit der Trump-Regierung ist das ein bisschen fragliche Diskussion aber wir werden sehen wo es hingeht.

00:31:45: noch unter Joe Biden's Regierung wurden ja diese Hydrogen Hubs definiert.

00:31:50: Das waren damals sieben Knoten im Land die im Prinzip mit einer, ich glaube bis zu eine Milliarde Dollar Fördersumme aufgebaut werden sollten.

00:31:59: Wo aber dann auch klar dasteht man kriegt diese Summen nur wenn man diesen Wasserstoff in Verkehr bringt.

00:32:05: also es ging um grünen Wasserstoff und blauen Wasserstoffe in dem Fall Und da war eben der Ansatz wir schaffen eben aufgrund dieser Fläche des Landes einzelne Knoten wo wir diese Ökosysteme hochziehen und dann fangen sie irgendwann an sich über die Korridore zu vernetzen.

00:32:22: Jetzt, wie gesagt war der Wechsel zu Trump.

00:32:25: Lange war es still.

00:32:26: ich habe aber gerade jetzt die tage die information bekommen das ist doch immerhin fünf dieser sieben hydrogen hubs und deren förderung kommen werden.

00:32:35: Und das finde ich ist eine interessante neunigkeit gerade im zusammenhang dass man jetzt gerade er den eindruck hat da ist der große rollback alles fossil.

00:32:43: wir bleiben dabei.

00:32:44: Trotz allem lässt man das nicht ganz los dahin.

00:32:47: natürlich auch industrielle hängen industrielle Abnehmer noch mit dran.

00:32:51: Aber so muss man schon sagen, in allen wesentlichen Weltregionen die sich mit Mobilität befassen und Indien nehme ich jetzt hier bewusst dazu das ist immerhin Land mit fast anderthalb Milliarden Menschen also zu tun als wäre das kein relevantes Segment oder kein relevanter Markt wäre hier falsch.

00:33:10: da tut sich schon was.

00:33:11: es ist natürlich nicht ein.

00:33:20: Das Thema ist bei fast allen auf dem Radar.

00:33:23: Wenn wir aktuell das ganze Thema Mobilität diskutieren, stellen wir auch schnell fest es geht häufig dann auch in so eine Diversifizierungsrichtung mit hinein von ganz früher, ganz klassisch Benzin und Diesel hin zu einem breiteren Produktpapfolio von Batterie-Elektrichebrennstoffzelle Wasserstoffverbrennung.

00:33:40: Und was es sonst noch an Lösungen gibt wenn wir jetzt mal ein gemeinsames Bild aufzeichnen würden?

00:33:46: Welche Antriebsmodalität sich wo stärker wie durchsetzen wird.

00:33:49: klar gibt's da natürlich Feinheiten und Überschneidungen.

00:33:52: aber was glauben Sie?

00:33:53: wo werden vermehrt stärker Batterie elektrisch fahren?

00:33:56: Wo spielt die Brennstoffzelle eine größere Bedeutung und wo bietet Wasserstoffverbrennung?

00:34:00: Die geeignete Lösung für die Mobilität der Zukunft an.

00:34:03: Wie gesagt, wo sich nachher diese exakten Tränenlinien zwischen den Technologien abbilden werden wird davon abhängen wie sie sich auch entwickeln was sie bieten, was sie kosten und wie die dazu passende Infrastruktur aussieht.

00:34:18: aber so ganz grob würde ich mal als Richtschnur nehmen es gibt drei Faktoren meiner Meinung nach die sehr stark beeinflussen für welche Lösung man sich letztlich entscheidet.

00:34:28: Das eine ist, wenn wir jetzt auf der Straße bleiben erstmal was für eine Reichweite will ich schaffen?

00:34:33: das ist sicherlich ein ganz wesentlicher Punkt.

00:34:36: Wir dürfen halt nicht vergessen dass heute sehr viele Güter quer durch Europa transportiert werden und das ist schon eine Herausforderung das mit anderen Antriebssystemen darzustellen.

00:34:47: da wo ich also heute meine Dieseltanks habe und ganz entspannt relativ große Strecken zurücklegen kann, um dann wieder nachzutanken auch in einer sehr attraktiven Zeit.

00:34:57: Das komme ich ja immer dazu.

00:34:59: Da wird es nicht so leicht sein das zu ersetzen und das ist denke ich mal ein Faktor.

00:35:04: Der zweite ist wie sieht das Lastprofil aus?

00:35:06: Mit Last meine ich jetzt explizit transportiere ich schwer.

00:35:10: Transportiere ich über anspruchsvolle Topografie.

00:35:15: Das ist auch noch ein zusätzlicher Punkt.

00:35:17: diese Hauptanforderungen aus der technischen Seite sprechen eben dafür, je mehr von den beiden, desto mehr Wasserstoffverbrenner.

00:35:26: Je konstanter ich fahren kann oder wenn ich nur eher leichteres Stückutransportiere, glaube ich wird sich die Brennungsstoffzelle vor allem einfach aufgrund des Verbrauchforteils dann letztlich da an der Stelle ein bisschen mehr durchsetzen.

00:35:40: und die batterieelektrischen Lösungen sind natürlich attraktiv, wenn nicht eher sternförmig operieren oder von Hub to Hub.

00:35:47: das ist also praktisch mein Ladebedarf möglichst wenig an öffentlichen und entsprechend teuren Ladesäulen decken kann.

00:35:54: Das wird ja eben die Hauptherausforderung sein, weil sonst sind wir wieder bei dem Thema Marge kosten... Was kostet mich letztlich ein Kilo oder einen Tonne pro Kilometer?

00:36:04: Die ich von A nach B verbrücken will.

00:36:07: Das sind glaube ich so die Trennlinien, an denen wir da entlang laufen.

00:36:11: Und dann noch das Thema neben der Straße.

00:36:15: da wird es auch sehr stark davon abhängen, was habe ich für Randbedingungen.

00:36:18: Also beispielsweise kenne ich noch eine Diskussion Heißländer Australien die arabischen Emirate selbst Spanien teilweise Portugal.

00:36:30: Da ist zum Beispiel natürlich eine Schwierigkeit da wenn ich eine Brennstoffzelle nutze.

00:36:35: Ich hab sehr geringe Abwärmeniveaus, ich brauche sehr große Kühlflächen in dem Moment weil die Außentemperaturen einfach sehr hoch sind.

00:36:42: also Die Heiß Länder haben tendenziell Randbedingungen, wo ich zum Beispiel mit einem ganz konventionellen Motor gut fahre.

00:36:49: Weil er natürlich aufgrund des Abgas-Temperaturniveaus oder der Abwärme die ich produziere immer noch wesentlich leichter sich tut um sie wegzubringen.

00:36:59: Das sind so Randbedingerungen oder eben Staubvibration das sind alles so Faktoren die noch mit ins Spiel kommen.

00:37:05: und eben was habe ich als Nutzer für eine Infrastruktur überhaupt zur Verfügung in meiner Umgebung?

00:37:10: Das wird am Ende der wesentlichsten Punkt fast schon sein glaube ich zumindest hier bei uns.

00:37:15: Daran merkt man eigentlich auch schon, wie komplex dieses Thema plötzlich geworden ist.

00:37:20: Wie kriegen wir wirklich unseren Verkehr sukzessive transformiert?

00:37:24: Und diese Frage wird natürlich nicht die einfachste aller Fragen sondern es wirklich sukzessiv wird dann da Antworten geben mit verschiedenen Technologien und Diversifizierung auch mit neuen Anforderungen unterschiedlichen Märkten.

00:37:34: Wir kommen langsam zum Ende unserer Folge.

00:37:37: Wollen Sie uns an Zuhören?

00:37:38: zum Abschluss noch etwas mit auf den Weg geben

00:37:41: Wenn ich da für dich gerne zwei Dinge mitgeben.

00:37:43: erstens immer offen bleiben für die ganzen Ideen, für Technologien.

00:37:49: Ich weiß dass Technologieoffenheit mittlerweile ein ganz schwierig besetzter Begriff ist aber wir tun uns keinen Gefallen wenn wir uns mit Denkverboten selbst beaufschlagen.

00:37:58: ich glaube das es wichtig ist dass man sich alle Ideen und Lösungen anschaut die auch nur einen Potenzial haben irgendwas dazu beizutragen dass wir unsere Mobilität klimaneutraler gestalten können weil wenn ich mir anschaue was wir vorhaben was das politische Ziel ist und was die Realität bisher dahingehend gebracht hat.

00:38:17: Und wenn wir jetzt sehen, was auch gerade aus den aktuellen politischen globalen Bedingungen für Herausforderungen daraus erwachsen, wirtschaftlich für uns als Land, dann tun wir glaube ich sehr gut daran, wenn wir uns wirklich versuchen mehrere Optionen offen zu halten und sie alle zunutzen weil jedes Prozentpünktchen am Ende relevant ist wegen der Folgen und auf der anderen Seite auch für unsere eigene Robustheit die Resilienz, wie es heute so schön heißt.

00:38:43: Wir tauschen Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen gerade sehr bereitwillig im Pkw gegen Abhängigkeit bei Batterierostoffen.

00:38:53: Ich sehe momentan noch nicht dass wir in der Lage sein werden in fünfzehn auch zwanzig Jahren A entweder eine vollfunktionsfähige Kreislaufwirtschaft für diese Batterierrostoffe zu etablieren und zum Anderen in Europa selbst in der Lage zu sein, diese Rohstoffe zu generieren und auch zu raffinieren.

00:39:10: Das ist ja eigentlich der Knackpunkt!

00:39:12: Wir sollten also wirklich uns dann überlegen, kriegen wir diese Puzzlestücke sinnvoll zusammen?

00:39:18: Und die Puzzelstücke da steht auf dem einen eben Nachhaltigkeit drauf.

00:39:22: das ist aus meiner Sicht unverhandelbar weil wir müssen was tun global aber wir sollten auch einen guten Beitrag dazu leisten als Industrienation oder als Industrieregion als Europa.

00:39:34: Und auf dem anderen Puzzlestück steht halt eben auch ein Stück weit Strategie und Unabhängigkeit drauf.

00:39:39: Das ist ein Punkt, den haben wir nie so richtig im Auge gehabt in den Jahrzehnten zuvor.

00:39:44: Ich glaube das wird uns gerade knallhart vor Augen geführt wie wichtig es ist.

00:39:47: Und die zweite was ich mitgeben möchte ist eigentlich der Verbrennungsmotor.

00:39:53: Der ist sicherlich nicht neu.

00:39:54: Er hat auch schon viel Optimierung erfahren gar keine Frage.

00:39:58: aber solange wir den CO-neutral betrieben kriegen Ist es trotzdem eine valide Lösung, die unterstützen kann?

00:40:06: Sie ist kein Wettbewerb zu den anderen.

00:40:08: Es wird komplexer aber das wird sowieso.

00:40:11: wir werden nicht mehr eine Lösung für alles haben und ich glaube da müssen wir uns gedanklich darauf einstellen.

00:40:16: und auch hier ist es sinnvoll bloß keine Scheuklappen tragen sondern sich immer überlegen was ist für den Zweck dienlich?

00:40:22: wie kommen wir ans Ziel?

00:40:24: Wie kriegen wir das hin Und ambitioniert mit Mut vielleicht auch an der richtigen Stelle sich den Themen stellen.

00:40:32: Ich glaube, wir sind was unsere Fähigkeiten insgesamt hier in Europa oder auch speziell in Deutschland und ich meine Sie sind an der RWTH also das ist ja nun wirklich das Aushängeschild für Ingenieurskunst!

00:40:44: Ich glaube wir haben hier einfach tolle qualifizierte Menschen die wenn man sie lässt glaube ich auch ganz tolle Lösungen erarbeiten können.

00:40:51: nicht dieses Potenzial müssen wir einfach laufen lassen.

00:40:54: das finde ich sehr wichtig.

00:40:56: dass gibt Motivation.

00:40:57: es gibt doch irgendwie eine Art von Beteiligung Kommitment, wie es so schön heißt im Englischen an den Zielen.

00:41:04: Sie haben auch gerade schon gesagt Thema Commitment.

00:41:06: sie sind ja auch mitwirkend bei der Allianz Wasserstoffmotor.

00:41:09: wenn jetzt einer unserer Zuhörer noch mehr von Ihnen von Ihren Arbeiten erfahren will oder auch mal eine Veröffentlichung von Ihnen lesen möchte wo publizieren Sie aktuell noch?

00:41:18: Also wir machen natürlich in meiner Hauptfunktion sehr technisch fachlastige Publikationen.

00:41:25: Wir haben jetzt gerade zum Beispiel auf dem SAE World Congress in Detroit was veröffentlicht, zum Thema Simulationsmethodik für die Auslegung von Zylinderbaugruppen auch unter anderem Wasserstoffmotoren.

00:41:37: Wir werden auch in Fachwirtschaften wie der motortechnischen Zeitschrift weiter publizieren oder auf den weiteren entsprechenden Fachkonferenzen und verschiedenen Anbietern.

00:41:48: Das ist einfach für uns wichtig eben immer wieder zu zeigen Es tut sich noch einiges.

00:41:53: Wir tun was, um bei dem Motto ihres Podcasts zu bleiben und es ist immer wieder auch faszinierend, was wir da noch für Potenziale finden.

00:42:02: Ich kann nur sagen, wir haben etwas sehr Interessantes gerade auch am Wasserstoffmotor kürzlich erarbeitet Was wir jetzt Richtung Herbst veröffentlichen werden.

00:42:12: Wenn Sie sich da jetzt einer unserer Ziele auch weiter informieren möchten Wie kann man mit Ihnen in den Austausch treten oder von Ihnen erfahren?

00:42:19: Gut, Sie werden die Veröffentlichungen hauptsächlich über unseren Firmenamen finden.

00:42:23: Sie können natürlich auch nach meinem Namen suchen aber... Die Allianz Wasserstoffmotor ist ein eingetragener Verein mit einer eigenen Homepage.

00:42:32: Die Aufgabe dieses Vereins ist letzten Endes gerade solche Informationen zusammen zu tragen und einfach nur die Fakten stehen zu lassen.

00:42:39: da geht es um nichts anderes als dieses Wissen.

00:42:41: was es rund um dieses Thema Wasserstoffmoto gibt sag ich mal beieinander zu halten Und als Informationsplattform für die Mitglieder, die in diesem Verein sind, Gelegenheit zum Austausch letzten Endes zu geben.

00:42:56: Ohne dass wir da auch irgendwelche wettbewerblichen Themen dann reinkommen.

00:43:00: Das ist wirklich ein Rheiners Wissensthema und auch Informationen für die Gesellschaft und für Interessierte dort praktisch aufzuzeigen.

00:43:10: Da ist man natürlich auch gerne bereit im Dialog zu treten.

00:43:14: Also das kann ich auch empfehlen einfach mal reinschauen.

00:43:17: Wir hatten in den letzten Jahren auch einmal im Jahr immer einen größeren Event, wo man auch mal Fahrzeuge sehen konnte.

00:43:23: Zum Teil sogar mitfahren.

00:43:26: Wo man sich informieren konnte bei der Mitgliedsfirmen.

00:43:29: Das wird es dieses Jahr wieder geben.

00:43:31: Geplant ist etwa November und meistens in Karlsruhe, wo auch der Verein registriert ist.

00:43:38: Und das ist eigentlich eine schöne Gelegenheit, dass man überhaupt ein Einblick kriegt.

00:43:41: was tut sich da?

00:43:42: Was gibt es alles?

00:43:43: Es gibt immer einen öffentlichen Teil aber auch einen Teil natürlich den Mitgliedern vorbehalten.

00:43:49: Aber das ist eine ganz gute Plattform, denke ich.

00:43:51: und genau ansonsten die üblichen Fachmedien letzten Endes für Motorentechnik.

00:43:58: da sind natürlich ganz speziell jetzt die Dinge von unserer Mannschaft hier zu finden.

00:44:03: Wir werden die schon erwähnte Allianz-Wasserstoffenmotor, die Homepage dann noch mit in den Schoen uns verlinken und da die herzliche Einladung ebenfalls in den Dialog mitzudrehen.

00:44:13: Sehr geehrter Herr Dr.

00:44:14: Alina!

00:44:14: Vielen Dank für Ihre Zeit und das Interessante Gespräch.

00:44:17: wir hoffen dass euch liebe Zuhörer diese Folge gefallen hat und schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein bei einer neuen Folge von Tuva's Talkline.

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