Globale Automotive Projekte erfolgreich steuern - Erfahrungen aus der OEM und Zuliefererwelt

Shownotes

In dieser Folge spricht Christof Chrappek über komplexe Automotive Projekte, internationale Unterschiede in Entwicklungs- und Transformationsprozessen sowie die Frage, wie OEMs und Zulieferer mit Elektrifizierung, E/E-Architekturen und neuen Marktanforderungen umgehen können.

Wir gehen den zentralen Fragen nach:

  • Warum scheitern Automotive Projekte oft nicht am Know-How, sondern an Kommunikation und Schnittstellen?
  • Wie unterscheiden sich Projekte mit Verbrennern und Elektrofahrzeugen wirklich?
  • Welche neuen Anforderungen entstehen durch E/E-Architekturen, Software und Elektrifizierung?
  • Wie unterscheiden sich deutsche, japanische, chinesische und amerikanische Herangehensweisen in der Fahrzeugentwicklung?
  • Welche Haltung braucht es jetzt, um die Automobilbranche aktiv mitzugestalten?

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Kontakt: Marco.Lohrey@fir.rwth-aachen.de

LinkedIn Christof Chrappek: https://www.linkedin.com/in/chrappek/

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00:00:00: Wir müssen uns da tatsächlich überlegen, wollen wir da mithalten und eventuell den Vorteil, den wir haben an den Fahrzeugen zerstören?

00:00:10: Weil wir uns in ein Entwicklungszyklus quetschen lassen der eher auf dem Bereich Consumer Electronics ist.

00:00:15: Also wir reden von Handys, von Waschmaschinen vielleicht solche Sachen aber ich kaufe für einen Auto halt nicht jedes Jahr oder alle zwei Jahre sein.

00:00:23: selbst wenn ich als Außendienst Mitarbeiter bin habe ich das Fahrzeug ja auch

00:00:27: noch mehrere Jahre.

00:00:32: Herzlich Willkommen zu Tuva's Talkbind, dem Podcast zum Thema Wandel der Wertschöpfungsketten im Antriebsstrang.

00:00:37: Mein Name ist Marco Loray und heute habe ich Christoph Schrapeck zu Gast.

00:00:41: Sie sind Automotive Experte mit Erfahrungen in den Bereichen Elektromobilität, E&E-Architekturen, Bordnetzen & Qualitätsmanagement.

00:00:49: Dabei haben sie über viele Jahre Erfahrung sammeln können in Entwicklungs-, Anlauf- und Transformationsprojekten bei OEMs und Zulieferern weltweit.

00:00:58: Schön dass Sie heute hierbei unten sind.

00:01:00: Erzählen Sie doch mal, was ist Ihre persönliche Motivation für diese Themen?

00:01:05: Danke für die Einladung!

00:01:07: Also ich bin ein Kind der Achtziger.

00:01:08: Ich bin aufgewachsen mit Geschichten wie Ghostbusters und da ist mir am meisten hängen geblieben oder hat sich eingeprägt, wen rufst du dann?

00:01:20: Und ich bin heute als beruflich den Mann ruft um komplexe Zusammenhänge zu entwürfen meine Erfahrungen einzubringen in die Teams der Kunden und um Probleme zu lösen, Themen, die festgefahren sind in Bewegung zu bekommen.

00:01:37: Also Strukturen Prozesse wieder in Gang zu bekommen bin aber auf der Beziehungsebene eher der neutrale Vermittler-und Berater weil ich als Inserienmanager... Man könnte es ja vielleicht auch als Fremdkörper reinkommt.

00:01:51: Aber das ist das Motivierende daran dass man diese Veränderung dann reinbringen kann.

00:01:57: Eigenorganisation schwierig ist dann umzusetzen.

00:02:00: Man hört jetzt auch schon raus, dass sie die Motivation vorliegen halt in diese Interim Rollen mit reinbringen und dadurch haben Sie waren es ja auch in der Lage sehr viel Unternehmen Einblick zu gewinnen.

00:02:11: Was sind denn genau Ihre Erfahrungen in der Vielzahl an Projekten?

00:02:15: Was sind Erfolgsfaktoren für die verschiedenen Projekte Und wieso genau gehen eigentlich Projektes schief?

00:02:21: was das da so ihre erkenntnis?

00:02:23: Lassen Sie mich vielleicht beginnen mit dem Schiefgehen.

00:02:28: Meine Erfahrung ist tatsächlich, dass die Unternehmen in die ich komme... da ist es selten so das es an falschen Prozessen oder fehlender Motivationen oder mangelnden Know-how liegt sondern ich erlebe dort hochgradig professionelle Umfelder, die sich aber mit den Kunden oder in diesem sehr komplexen Prozess, den OEM benötigt um ein sicheres als Fahrzeug zum Beispiel auch die Straße zu bringen verheddern.

00:03:03: Und der Erfolgsfaktor, den Sie vorhin auch angesprochen haben ist eigentlich meistens in der Kommunikation so simpel es eigentlich klingt.

00:03:12: In der Kombination mit Überblick behalten dadurch dass ich viele Jahre auch selbst beim OEM aktiv war und die Entwicklungsprozesse sehr gut kenne Und natürlich dann irgendwo auch die Sprache dieser Firmen-Spreche, sag ich einfach mal.

00:03:28: Das führt dazu dass man dann die richtigen Fragen stellt vielleicht ja auch der unangenehme Fragen dann auch stellen muss.

00:03:35: Teilweise beantwortet man sogar selber mit dem Lieferanten oder mit den Kunden gemeinsam.

00:03:41: Es endet eigentlich damit das man diesen Knoll, der sich verhettert hat wie er entwürzen kann und man schafft dann zusammen ich in meiner neutralen Position dann wieder den Weg in die richtige Richtung.

00:03:56: Und wir reden von komplexsten Prozessen wie Homologation, also Fahrzeuge, die müssen auf die Straße gebracht werden mit sehr vielen Tests davor.

00:04:04: Also von Crash über Elektromagneteverträglichkeit das Radio keinen Störgeräusche irgendwie hat... Das Fahrzeug ist halt einfach nur mal sehr komplex!

00:04:16: Also gibt es da auch ein Simultänische Engineering wie es in der Fachsprache dann heißt, wo viele Teile gleichzeitig entwickelt werden.

00:04:24: Und viele Teide gleichzeitig bedeuten auch viele einzelne Lieferanten und diese vielen Schnittstellen mit denen man dann spricht oder der OM theoretisch auch sprechen müsste.

00:04:35: das kann zu Situationen führen die eine gewisse Überforderung erzeugen weil jetzt sind am Schluss dann doch alles nur Menschen.

00:04:47: Ich bin nur vielleicht ein bisschen neutraler in der Vorgehensweise, weil ich ja jetzt nicht persönlich eingebunden bin in diese Konstellation.

00:04:56: In einem vielleicht gewachsenes Verhältnis zwischen Lieferanten und Automobilhersteller oder generell in einem Verhältnis das sich halt über Jahre verfahren hat vielleicht sogar.

00:05:08: Sie haben auch gerade schon angesprochen sie sind ja sehr stark vor allem dieser Vermittlungsrolle aktiv.

00:05:13: erzählen sie uns doch einfach mal Einblicke, so vielleicht aus ihrem spannendsten Projekt.

00:05:17: Wo sagen Sie aus Ihrer Vielzahl einer Erfahrung?

00:05:20: Da haben sie die größte Herausforderung erlebt und richtig was für Ihre Tätigkeit mitgenommen.

00:05:26: In jeder dieser Aufgaben ist ein gewisses Konfliktspotenzial drin.

00:05:31: das muss man von vornherein wissen wenn mal in diesen interviem Aufgaben auch tätig ist.

00:05:38: mir fällt auf dass ich eher jünger bin als vergleichbare Kollegen.

00:05:44: Meistens werden diese Kollegen dann aber auf C-Suite gebucht.

00:05:47: Das heißt also praktisch CEO, CIO vielleicht sogar Geschäftsführer Aufgaben.

00:05:54: Ich bin eher im operativen Bereich das heißt ich habe auch mit den operativem Themen mehr zu tun.

00:06:00: Operative Themen bedeuten natürlich auch ein gewisser Stress.

00:06:03: Also wir reden von Task Force Von Verfahren in Situationen Vielleicht sogar nahe der Insolvenz.

00:06:10: Wenn ich mich vorstelle sag' ich oft Wenn ich es nicht schaffe, ohne arrogant fliegen zu wollen dann kommt vielleicht der Insolvenzberater.

00:06:19: Weil wir in einer sowieso schon schwierigen Situation sind und danach wenn das operativ den Kasern praktisch nicht aus dem Dreck sehen kannst willst du dann zunehmend schwieriger.

00:06:30: Ich habe auch solche Rollen auch schon abgelehnt weil ich gesagt hab Das ist keine Aufgabe die du lösen kannst ohne ein Unternehmen zu kaufen vielleicht einzuverleiben als Abteilung als Produktionsbereich oder kaufen zu lassen, vielleicht sogar wirklich zum Inservenzberater zu gehen.

00:06:49: Man verliert natürlich dann den Auftrag beziehungsweise man bekommt ihn gar nicht.

00:06:52: aber meine Einschätzung wurde auch geteilt.

00:06:54: also das ist halt so wo ich sage dass sind so die spannenden Themen bevor sogar noch einen Auftrag begonnen hat einzuschätzen ist es überhaupt einer.

00:07:04: Die spannendsten Aufgaben die ich bisher hatte waren tatsächlich sehr geprägt von kultureller, sprachlicher und sagen wir mal automotivkultureller Diskrepanz.

00:07:18: Ich war vor zwei Jahren in Ägypten.

00:07:21: ich hatte an den Wochenende die Möglichkeit natürlich auch die lokale Kultur dieses wunderschöne Giese mit dem Pyramiden usw.

00:07:29: zu schauen.

00:07:30: das ist dieser angenehme Teil.

00:07:32: im Alltag ist man dann aber in derselben Produktionshalle die man aus anderen ob es Thüringen oder Schwarzwald sind, ist kennt.

00:07:43: Und da treffen dann halt eher unterschiedliche Welten aufeinander im Sinne von wie tickt ein ägyptischer Ingenieur Produktionsmitarbeiter und wie ticket einer der Schwabe ist zum Beispiel?

00:07:58: Oder wer aus Bayern kommt?

00:08:04: Da beginnt es schon meiner Meinung nach mit dem Thema Arbeitsweise.

00:08:09: Ganz unterschiedliche Vorgehensweise, wie ich an den Problemen rangehe und das war tatsächlich für mich eine der herausforderndsten Aufgaben.

00:08:20: Wie übersetze ich?

00:08:22: Eine gewisse vielleicht über Forderung Der Prozesse die so ein OEM mitbringt in die Möglichkeit?

00:08:30: Die sind fähig nur verstehen sie noch nicht ganz genau was du willst.

00:08:35: wir müssen das übersetzen.

00:08:37: In der Eskalationsphase ist dann natürlich die Geduld relativ knapp.

00:08:42: Vielleicht ist sogar der Geduldsfasen bei dem einen oder anderen auch schon gerissen in der Vergangenheit, warum verstehen sie das nicht?

00:08:50: Weil da einfach sehr viele Welten aufeinander getroffen sind, ich will nicht sagen inkompatibel waren aber zumindest den gewissen Aufwand benötigen bis sich diese zusammenfinden.

00:09:02: und ein Zahnrad braucht auch Schmierung Und wenn man das dem nicht gibt, die Zeit sich halt auch zu schmieren oder auch in einem Verbrennungsmotor, wenn Öl im Verbrennsmotor also drin ist zwischen den Kolben und so weiter.

00:09:15: Diese Schmierung, die benötigt man.

00:09:17: Das bedeutet aber auch ein bisschen Zeit, die man vielleicht in so einem Prozess nicht hat.

00:09:22: Ich habe das auch in Rumänien erlebt.

00:09:26: Da war es ein bisschen weniger, sagen wir mal hektisch oder weniger unterschiedlich.

00:09:34: Aber auch da merkt man halt auch unterschiedliche Kulturen und unterschiedliche Sprache, vor allem wenn zum Beispiel auch Kulturene aufeinandertreffen wie ich in einem Batterieprojekt erlebt habe.

00:09:47: Wenn das unterschiedlich Branchen sind!

00:09:49: Und das hat sich jetzt über Jahre eigentlich durchgezogen.

00:09:52: also wie gesagt das ägyptische Projekt war erfahrene ich am herausforderndsten.

00:09:56: aber ich hab das auch zwischen deutschen Mitarbeiter an aus verschiedenen Branchen erlebt, wo einfach die Chemiebranche die Fässerweise etwas herstellt beispielsweise und eine Stückzahl getriebene Automobilhersteller der dann sagt okay Wo genau?

00:10:14: An welchem Bauteil ist jetzt der Defekt?

00:10:17: wir müssen das eingrenzen.

00:10:18: wenn ein Rückruf wäre Dann muss ich wissen von wann bis wann habe.

00:10:22: Ich das hergestellt und Chemie stellt halt eine große Summe Flüssigkeit her, an einem Tag und der OEM verarbeitet das über acht Monate.

00:10:34: Das ist schwierig einzugrenzen.

00:10:36: Hier sieht man vielleicht auch einfach schon so in welchen Interdisziplinären aber auch internationalen Tätigkeiten sie unterwegs und Sie haben ja gerade auch schon das Thema Herausforderungen, ich nenne es mal in organisatorischen Rahmenbedingungen und kulturellen Rahmenbedickungen dargestellt.

00:10:55: Lassen wir uns ganz gerne auch mal so auf technische Rahmenbedinger schauen mit dem Hinblick auf Ihre Erfahrung.

00:11:01: inwieweit ändern sich denn ihre Projekte und ihre Projektlage durch die steigende Elektrifizierung von Fahrzeugen in diesen Projekten dann auch wirklich so signifikant?

00:11:12: Unterschiede zwischen Elektrofahrzeug und klassischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

00:11:17: Eine sehr spannende Frage, weil ich glaube dass ich einer der wenigen bin der ganz anders antwortet.

00:11:24: aktuell.

00:11:25: Ich persönlich muss sagen In einem Fahrzeugentwicklungsprojekt ist der Unterschied zwischen Verbrennungsmotor-Fahrzeug Und einem elektrischen Fahrzeug fast nicht vorhanden.

00:11:37: Das wird wahrscheinlich überraschen, dass ich das so sage.

00:11:41: Es gibt eine sehr spannende Studie von der Boston Consulting Group und da hat man erklärt in der Fahrzeugumgebung oder in der Automobilbranche es gibt vielleicht hunderttausend Arbeitsplätze die davon gefährdet sind, dass es eine Umstellung gibt von ICE auf EV.

00:11:57: Aber im gleichen Zuge entstehen sogar mehr als Hunderttaussens Arbeitsplätzen in dieser Branche, die ist extrem stark und es werden sich Kompetenzen extrem verändern.

00:12:12: Das heißt also ein Harzer-Kersteller der jetzt Motoren gießt später vielleicht die Gehäuse von E-Motoren und von der Batterie.

00:12:22: Die Tätigkeit ist die gleiche Es sind aber andere Bauteile.

00:12:25: Ein Tank wird das nicht mehr geben Aber einen Zulieferer der vielleicht einen Tank als Gehäuse hergestellt hat, muss in demselben Sinne fähig sein.

00:12:38: Vielleicht auch ein Gehäuser für eine Batterie oder ein anderes Bauteil das vielleicht einen ähnlichen Zweck erfüllt herzustellen.

00:12:46: Wenn er nicht tut liegt er auf der Seite von der Boston Consulting Group Studier wo er seinen Arbeitsplatz gefährdet oder vielleicht verschwindet aus der Branche.

00:12:56: wenn er die Möglichkeit hat sich zu transformieren stellt er halt neue Bauteile her, die in der Elektromobilität wiederum mehr gefragt werden.

00:13:05: Es gibt andere Bauteilen, die dort zu machen sind.

00:13:07: Wir reden von verschiedenen Hochvoltkabeln Also wirklich arm dicken Leitungen Die diese Energie praktisch hin und her schieben.

00:13:16: gebe ich Gas.

00:13:17: Passiert da etwas?

00:13:18: Und es gibt Bauteiler, die davor, sagen wir mal das Fahrgefühl ist wie von dem berühmten Spruchfreude am Fahren definiert haben, das sind jetzt eher Kabel und Inverter.

00:13:32: Davor waren es andere Bauteile im Verbrennungsmotor die das vielleicht eher gemacht haben.

00:13:38: Und was ist aber auch sich nicht geändert ist?

00:13:41: Es gibt vier Räder, es gibt einen Lenkrad, es gib Stoßdämpfer, es gab Farbechsteile.

00:13:46: Es ist sogar so dass ich behaupte, dass wir beim Kühlsystem vielleicht sogar mehr auffand haben als beim Verbrennsmotor.

00:13:52: Das heißt also Thermodynamik.

00:13:53: alles was ich vielleicht in einem dieseleren Verbrennersmotor vorher aufwendig berechnen musste, muss ich jetzt immer noch aufwendige Berechnung und zwar wo eine Batterie zum Beispiel einen Hotspot hat damit mir Zellen nicht durchbrennen oder degradieren.

00:14:10: Ich muss ein gutes Q-System bauen das mir eine gewisse Fahrdynamik vielleicht erzeugt.

00:14:16: Das heißt es muss so anspringen und so reagieren dass die Batterie praktisch sich wohl ich kühl fühlt, sag ich in dem Moment einfach.

00:14:26: Wo ich im Verbrennungsfahrzeug vielleicht einen Motor kühlen musste das Öl vom Getriebe vielleicht ein Ladeluftkühler wo ich solche Themen dann bearbeiten musste.

00:14:37: aber die Komplexität nimmt meiner Meinung nach nicht ab sondern sie verlagert sich und es bedeutet aber auch so besonders glaube ich beim OEM.

00:14:47: Ein Autohersteller muss dann überlegen, weil ein gewisser Snow-How im Unternehmen hat.

00:14:53: Dass nicht einfach jetzt mit High and Fire auch verändert werden kann.

00:14:57: Auf was konzentriere ich mich?

00:14:59: Was macht mein Fahrzeug aus und nehme das zum Beispiel in Haus?

00:15:03: Es tut natürlich am Zulieferer stark weh.

00:15:06: also wenn wir von Unternehmerinnen die Getriebe hergestellt haben.

00:15:10: Ich habe jetzt einen oder zwei Gang davor hatte vielleicht acht, neun, zehn Gänge in den Fahrzeugen.

00:15:18: Diese Kompetenz ist vielleicht weniger gefragt aber vielleicht ist sie an einer anderen Stelle dann vielleicht doch wieder gefragt.

00:15:25: im gleichen Maße nur nicht mehr viel Getriebe.

00:15:27: Das heißt man hört ihr vielleicht auch einfach schon raus dass sich durch die Projekte vor allen Dingen eine leichte inhaltliche Verschiebung ergibt die er trotzdem eine technische Herausforderung zwar mitbringen kann.

00:15:40: Trotzdem wenn ich das jetzt mal so ein bisschen zusammenfass würde so die zwei Antworten.

00:15:44: Meistens sind die größeren Herausforderungen doch eher organisatorischerseits, wenn man es mit der Technik abgleicht.

00:15:50: Also da ist die Herausforderung nicht minder geworden.

00:15:53: Ich verstehe das richtig.

00:15:55: Organisatorisch sind die Projekte nicht minder herausfordernd.

00:15:59: Es ist aber ein starker Wandel auch in diesem organisatorischen Projektmanagement.

00:16:04: Wenn ich einen Entwicklungsprozess jetzt mit einer Batterie habe Die oft im Power Train Bereich geschoben werden war vorher ein Tank, ein Commodity-Bauteil das ich irgendwo im Prozess unter vielen mitentwickelt habe.

00:16:21: Es verschiebt sich.

00:16:25: Dann lass uns ganz gerne mal weiter über die Verschiebungen sprechen.

00:16:28: wie hat es sich denn jetzt im Rahmen?

00:16:30: also wir erleben natürlich halt nach außen auch aus Kundensicht stärkere Veränderung?

00:16:34: Wir sehen hier steigende Elektrifizierung und die steigenden Digitalisierung von Fahrzeugen aber auch neue Player auf dem Markt so basierend auf den Erfahrungen, die sie in ihren Projekten sammeln konnten.

00:16:45: Wie hat sich denn das Marktumfeld in den letzten zehn, zwanzig Jahren verändert und dabei dann auch noch wenn wir das Thema Herausforderung mit reinigen welche Herausforderungen von früher sind mittlerweile komplett obsolet geworden?

00:16:58: Welche sind jetzt neu spannend dazu gekommen?

00:17:01: Das ist eine spannende Frage.

00:17:03: aktuell nehme ich wahr dass es viel um Kompetenzen geht.

00:17:08: Es gibt viele Unternehmen die eher Mechanikunternehmen sind und Automobilzulieferter oder auch Hersteller sind, die in ein Umfeld kommen das neue Bedarfe aus Kündelsicht mitbringen.

00:17:27: Die wesentlich mehr mit Vernetzung, mit Elektronik, mit Software zu tun haben.

00:17:33: Und man ist vielleicht auch eingefahren an einer gewissen Stelle wo es dann auch schwierig ist sich auch umzustellen.

00:17:41: Also ich behaupte, dass jemand der Maschinenbau studiert hat und wenig jetzt mit Software gemacht hat zum Beispiel Roboter oder Robotik oder sowas in die Richtung Der wird sich natürlich schwerer tun aus einer mechanischen Konstruktion im E-Plan zu gehen oder Software zu entwickeln.

00:18:00: Auslernmal hat einfach eine Kombination gehabt.

00:18:04: Denn größte Vorteil tatsächlich finde ich in diesem Studiengang ist diese Adaption dass man oft keinen Software-Entwickler hinstellen kann, um einem Roboter der schweißt zum Beispiel die Katastrophe des Fahrzeugs setzen kann.

00:18:20: Sondern man braucht jemanden, der sich eigentlich auskennt mit der Mechanik und das dann versteht.

00:18:27: aber die Umstellung ist super schwierig für mich.

00:18:29: Das Marktumfeld, das ich feststelle, ist tatsächlich dieser starke Bruch Legacy OEMs, das sind die Verbrennungsmotoren einfach seit hundert Jahren auch haben.

00:18:42: Also ich behaupte nicht dass sie allen nur Verbrennsmotoren waren.

00:18:46: und dann habe ich neue OEM's, die eigentlich Software in Elektronik maximal embedded entwickeln und das auf eine fahrbare Plattform machen.

00:18:57: Die haben beide ihre Herausforderung von dem einen in das andere zu wechseln ist die Mechanik besser verstanden und man kann eher einen Computer auf vier Räder setzen und dann noch Spaltmaße anpassen, weil es vielleicht auch dem Kunden gar nicht so wichtig ist wenn da ein Leasing-Fahrzeug nach drei Jahren weggibt ob das Spaltmasse toll oder nicht toll war.

00:19:21: Im schlimmsten Fall kann ich meinen Fehler korrigieren indem ich mir ein neues Fahrzeug bestelle aus der alten Welt herauszugehen zu sagen also ich bezeichne das gerne als neunzig Prozent Autos.

00:19:33: Italienische Sportwagen sind genau diese italienischen Diven.

00:19:39: Ich mache gerne einen Witz, der geht so in die Richtung.

00:19:42: wo dann erkennt mein italienisches Auto?

00:19:46: No!

00:19:47: Es geht so an die Richtung dass man sagt diese Autos sind schwierig.

00:19:52: es ist auch schwierig sie zu beherrschen.

00:19:55: machen ich die elektrisch kann fast jeder ein Auto bauen.

00:19:58: ja Man sieht das auch an manchen Fahrzeugen Unabhängig von den Nationen, es gibt Fahrzeuge die sind unheimlich einfach plötzlich.

00:20:09: Wo man früher Vorurteile hatte so ein Modell hole ich mir nicht.

00:20:13: das ist sehr anfällig.

00:20:14: diese Veränderungen mit elektrischen Fahrzeugen aber als Computer als fahrbarer Computer gebaut werden Die bedeuten halt auch für denjenigen der in diesen OEMs arbeitet Ich brauche kaum noch Kabel.

00:20:28: mein typisches Vorgehen Eine Funktion auf ein Steuergerät fällt weg.

00:20:34: Diese Eins-zu-Einsbeziehung bedeutet natürlich auch Eins zu Eins Kabel, wenn ich das alles auf eine Platine setze.

00:20:40: Ich denke wir wissen alle dass so ein Smartphone mittlerweile deutlich mehr Rechenpower hat als Landefersen auf dem Mond und so ist es wahrscheinlich auch mit Autos aus den Achtziger Neunzigern zweitausender.

00:20:54: Das ist ein einzelnes Handy mehr Leistung hat.

00:20:58: Aber die Leute, die im Semiconductor-Bereiche arbeiten.

00:21:01: Die Halbleiter machen, die Software machen für Consumerprodukte wie Handys ist ein anderes Schlag von Menschen und der wird eigentlich tatsächlich benötigt in der Automobilbranche weil man sieht das an einem Unternehmen wie Carriott, die eigentlich Software machen müssen für den Automobilhersteller dass man sich sehr schwer tut weil das natürlich die Menschen sind, die aus dem Mutterkonzern natürlich auch kommen.

00:21:28: Prozesse sind perfekt aber irgendjemand muss es halt dann doch programmieren, coden und einfach eine Funktion herstellen, die für einen Kunden genauso flüssig ist wie auf einem Handy.

00:21:41: Man sieht jetzt vielleicht auch schon, da sind jetzt direkt mehrere disruptive Megatrends drin die wir ja auch behandeln.

00:21:46: Wir sehen auf der einen Seite die Elektrifizierung in diesem Herausforderungsschiff drinnen.

00:21:50: Sie haben jetzt aber auch sehr viel übergesprochen.

00:21:52: wie verändert sich das denn über die Digitalisierung?

00:21:55: In der Zusammenarbeit über Know-how und Kompetenzen, die wir da brauchen.

00:22:00: Jetzt sind wir natürlich auch im Marktumfeld wo sich die Fahrzeuge verändern Und natürlich ein elektrischer Antriebstrang ist vielleicht etwas weniger komplex, aber im Rahmen von Digitalisierung und Anforderungen des Kunden dann plötzlich an das Fahrzeug haben wir doch wieder eine stark steigende Fahrzeugkomplexität.

00:22:17: Auch wenn wir auch ganz später mal so noch zehn, zwanzig Jahre weiter in die Zukunft gucken mit Vernetzten fahren, mit Autonomen fahren, die da einfach auch hohe digitale Datensouveränität voraussetzen.

00:22:27: Was sind denn Ihre Erfahrungen dazu, wenn wir diese Fahrzeugkomplexität auch perspektivisch weiter steigen?

00:22:34: Inwieweit sich sowohl die Fahrzeug-Komplexität als auch die Nutzeranforderung auf Entwicklungs- und Anlaufprojekte auswirken.

00:22:43: Wir haben vorhin über das CEMETEIN, dieses Engineering gesprochen.

00:22:48: Der aktuelle Stand ist so dass sie eigentlich mit einem mechanischen Teil des Fahrzeugs beginnen,

00:22:55: d.h.,

00:22:56: der Charakterie Beschweißen, fünftausend Einzelteile durch eine krächssicherte Hülle zusammen.

00:23:02: Wenn ich die aktuelle Entwicklung oder vielleicht die aktuellen Anforderungen der Kundensee einen Umfeld zu haben in dem ich vielleicht sogar arbeiten kann das Teil- oder Vollautonom sich bewegt und man sieht dass es möglich ist je nach Gesetzgebung dann müsste ich eigentlich woanders anfangen starten im System Engineering und definieren welche Funktion hat ein Fahrzeug.

00:23:32: Und wie möchte ich die umsetzen?

00:23:34: Und daraus baue ich eine Architektur, und am Schluss schließe ich diese Hülle mit Funktionen, wo der Kunde dann drinsitzt, mit einem crush sicheren Umfeld.

00:23:47: Das eine voneinander zu trennen wird natürlich nicht einfach aber dass man immer eine Höhle findet um diese Funktionen herum.

00:23:58: Umgekehrt wird es vielleicht schwieriger, wenn erst mal die Karosserie fest ist und nicht mehr weiterentwickelt werden kann weil die Werkzeuge für Millionen bestellt wurden und die dann halt auch fünfzehn Jahre zum Beispiel für den Ersatzteilbereich halten müssen Dann tu ich mir schwerer zu sagen Ich quetsch da noch was rein!

00:24:19: Ich denke das die ersten Elektro Autos genau dieses Dilemma hatten dass man Funktionen integrieren musste oder man leben musste mit einer Hülle, die nicht geeignet war für ein elektrisches Fahrzeug zum Beispiel.

00:24:34: Und man kann sich das glaube ich ganz leicht auch vorstellen.

00:24:38: wie sieht ein Auto aus?

00:24:39: Dass ich Purpose Design habe und sage Ich hab da Radarsensoren, ich hab Kameras Alles ist vorbereitet dafür, dass das Fahrzeug autonom fahren kann.

00:24:49: Das bedeutet ja dann im Endeffekt auch, theoretisch könnte ich einen Lenkrad weglassen.

00:24:54: Dann baue ich hier ein Auto auch ganz anders.

00:24:56: wenn ich keinen Lenkrat brauche und da brauche ich auch keine Gurte vielleicht, dann baue Ich alles ein bisschen anders Wenn ich aber ein Fahrzeug nehme das schon besteht Da bin ich natürlich darauf eingeschränkt und sage okay dann bau ich hier noch einen Pickel dazu Hier noch eine Kamera die wie an Horn absteht.

00:25:15: Ich verfehle meine eredynamischen Ziele eigentlich habe aber die Funktionen nachträglich integriert.

00:25:21: Es ist im Prinzip wie ein Feuerwehrauto oder wie so ein Geländefahrzeug, aerodynamisch ist das natürlich gar nichts.

00:25:27: Aber es ist natürlich alles da.

00:25:31: ich habe eine Leiter dran Ich hab die Möglichkeit Wasserschläuche rauszuholen Die Lampen die oben drauf sind Warnend andere Menschen dass hier ein Notfall ist.

00:25:41: Aber da wird auch auf Sprit dann nicht so geachtet und es muss auch nicht aerodynamischer elektrisch betrieben sein.

00:25:47: Und ich denke das dass da vielleicht die größte Herausforderung ist, wie kann ich ein System das hundert Jahre und bei Mercedes was zum Beispiel sogar noch länger, das super funktioniert und immer gut Autos rauskommt.

00:26:01: Dass dieses System massiv verändert werden muss weil sich die Technik so dermaßen verändert hat und auch der Kundenbedarf ganz anders geworden ist?

00:26:13: Dann lasst uns ganz gerne auch mal da in dem Team für was Sie gerade schon aufgemacht haben, auch anschauen.

00:26:18: Wie sind also der internationale Markt- und Zulieferer Vergleich?

00:26:23: Ich meine sie haben ja sehr stark internationale Erfahrungen sammeln können.

00:26:28: In Ihrer Wite habe ich beispielsweise Rumänien Südkorea New York jetzt eben haben wir schon das Thema Ägypten angesprochen Und viele weitere Nationen und Standorte Wenn wir jetzt diesen deutschen Automobilsektor nehmen, der ja auch eine gewisse Historie mit sich bringt und mit dem internationalen Markt vergleichen.

00:26:46: Wo sehen Sie denn aktuell Vorteile aus dieser Heritage heraus?

00:26:51: Aus dieser Marke heraus oder Nachteil gegenüber Herstellern im Vergleich zu japanischen Unternehmen US-Amerikanischen oder chinesisch neuen Elektromobilitätshersteller?

00:27:03: Ich war vor kurzem auf einen sehr spannenden Tag in meinem Fachgebiet Leitungsplatzentwicklung und Bordnetze.

00:27:11: Und da sind tatsächlich in den Diskussionen und in den Panels immer wieder diese Unterschiede doch aufgefallen, wir konnten auch explizit paar Fragen stellen und haben die Zusammenarbeit teilweise gefragt aber auch wirklich in dem Sinne gechallengt Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit?

00:27:35: Was machen sie denn anders?

00:27:37: und in letzter Zeit hört man immer wieder, die Chinesen überholen uns gerade in Deutschland.

00:27:44: Wir haben den Anschluss verpasst und ich sehe das gar nicht so wie man das jetzt in letzzer Zeit in den Nachsichten öfter als Kritik vielleicht hört.

00:27:54: Mein Einblick zeigt mir auch durch die Fragen, die ich dort stellen konnte wir kommen mit denselben Wasser.

00:28:02: Deutschen Unternehmen haben wir das große traditionelle Maschinenbauwesen.

00:28:09: Wir sind sehr stark in Prozessdisziplinen, unglaublicher Tiefe.

00:28:16: Da kommen wirklich sehr gute Produkte raus.

00:28:18: Diese Geschwindigkeitssache haben wir in der Diskussion herausgefunden die Zeit, die ein chinesischer OM teilweise gebraucht hat um einen Fahrzeug auf die Straße zu bringen waren.

00:28:41: Das klingt natürlich nach einem totalen Defit.

00:28:44: Im Prinzip könnten wir zuschließen und die anderen machen lassen, weil sie kriegen zweimal so viele Autos raus wie wir.

00:28:52: Auf Nachfrage hin hat sich aber herausgestellt Sie arbeiten zehn Stunden am Tag sechs Tage die Woche.

00:28:59: Und dann gibt es noch das Thema, dass wir mit Zulieferung gesprochen haben die diese Prozesse begleiten.

00:29:04: Mit zwei Zeitzonen.

00:29:06: Das heißt sie haben im Zweischichtbetrieb wenn Sie so wollen entwickelt.

00:29:10: Dann vielleicht nicht in Deutschland in zehn Stunden und sechs Tage die Woche aber in der Summe kommen dort Mannjahre raus, die vergleichbar sind, vielleicht sogar mehr sind als die in Deutschland.

00:29:21: D.h.

00:29:22: diese vierzig Monate, die wir benötigen machen wir seriell.

00:29:26: Dort ist es vielleicht gequetscht in hundert achtzig Tage.

00:29:31: Und wir müssen uns halt die Frage stellen, wollen wir das?

00:29:35: Allein für die Restwerte der Fahrzeuge ich kenne das und sagen mal die ältere Kundschaft von vielen deutschen OEMs wird es sagen Ich kaufe mich nicht alle zwei Jahre ein neues Auto.

00:29:46: selbst wenn ich ließe nehme ich vielleicht dasselbe Auto nochmal nur mit dem Facelift und behaltet das Auto auch zweimal drei Jahre, dann habe ich schon sechs Jahre.

00:29:54: Ich will gar nicht dass alle zwei Jahre mein Auto das gekauft haben plötzlich nichts mehr wert ist!

00:30:00: Wir müssen uns da tatsächlich überlegen wollen wir da mithalten?

00:30:05: Und eventuell den Vorteil, den wir haben an den Fahrzeugen zerstören weil wir uns in ein Entwicklungszyklus quetschen lassen, der eher auf dem Bereich Consumer Electronics ist.

00:30:16: Also wir reden von Handys, von Waschmaschinen vielleicht solche Sachen... Aber ich kaufe ein Auto halt nicht jedes Jahr oder alle zwei Jahre!

00:30:24: Selbst wenn ich als Außendienstmitarbeiter bin habe ich das Fahrzeug ja auch noch mehrere Jahre also selbst da nicht.

00:30:31: Ich sehe folgende Stärken In China Ein unheimlicher Invest in Manpower, in neue Technologien.

00:30:41: Unheimliche Geschwindigkeit!

00:30:43: In Japan habe ich eine Prozesstiefe gesehen mit einem Mindset das auch viel und vielleicht fehlt.

00:30:52: Ich würde niemals in Japan ein schlechtes Bauteil den Nächsten im Prozessschritt geben wissentlich weil ich auf mein Gesicht verlieren könnte einfacher in der Kultur sondern Der erste Prozessschritt ist perfekt und gebt den erst raus, wenn es wirklich gut ist damit der nächste auch auf einer perfekten Basis startet.

00:31:12: Das ist nicht immer so in Deutschland?

00:31:15: Da kann's sein... Ah das macht die Reclamationabteilung!

00:31:19: Wir haben ja eine Nacharbeit.

00:31:20: So aus der Praxis gesprochen weiß ich dass man auch gerne mal was weg schiebt zum nächsten Bereich und die machen das dann schon.

00:31:26: Die kriegen das schon hin.

00:31:28: Hier ist es eher in Deutschland so, dass sich das Gefühl habe wir haben einen unheimlich guten Draht zur Bildungseinrichtung.

00:31:37: Wir bilden uns unsere Nachwuchs perfekt aus, genau nach Mars und wir haben ein System das auch über Jahrzehnte perfekt funktioniert und da kommen auch stabile gleichwertige qualitativ hochwertige Fahrzeuge raus.

00:31:54: Das ist halt eine gewisse Wiederholbarkeit von dem was ich dann mache.

00:31:57: Ich mach nicht den Motorsport Drive, den ich auch schon erlebt habe in der Branche Klebeband drumherum, in fünf Runden muss ich vielleicht wiederkommen und da mache ich wieder Klebenband rum.

00:32:07: Sondern das Fahrzeug hält dann auch zehn bis fünfzehn Jahre vor allem alte Mercedes.

00:32:11: oder es gibt Fahrzeuge die kauft mal einmal einen VW-Bus der hält den sechsundachzigtausend Kilometer auf wenn vielleicht einige Teile dann noch zu tauschen sind.

00:32:22: aber das ist so etwas wo ich sage ich habe da.

00:32:23: aber ich kann auch sicher sein wenn ich dann ein anderen Bulli nehme und er holt einen Satz da raus das passt dann auch.

00:32:30: Das sind so Sachen wie bei uns Im amerikanischen Umfeld muss sagen, da fallen viele Sachen zusammen.

00:32:37: Da sehe ich z.B.

00:32:38: auch extreme Innovationskraft aus Kalifornien zum Beispiel.

00:32:41: Der Autohersteller mit dem Tee zum Beispiel hat eigentlich der ganzen Branche gezeigt man kann auch was nach hundert Jahren nochmal neu machen und da sehe ich das meiste ist Mut.

00:32:51: Man hat ein vielleicht auch eine gesetzliche Regularie die ein bisschen lockerer ist sie vielleicht mehr Risiko zulässt.

00:33:00: Aber es eröffnete halt auch die Möglichkeit, mutig zu sein beim Ausprobieren.

00:33:05: Also dieses Serial Entrepreneur ich bin fünfmal vom Pleite gewesen und der Präsident kann davon ein Lied singen das ja immer wieder nachdem er gefallen ist, wieder aufgestanden ist.

00:33:16: Und wenn man einmal weiß wie mein Unternehmen gründet, aufbaut, groß macht und damit Geld verdient Das kriegt man in USA auch hin In solchen Hubs, wie in der Nähe vom MIT zum Beispiel.

00:33:31: Dafür bildet man halt auch Industrie und also Privatwirtschaft und Lehre sehr gut miteinander.

00:33:38: Ich glaube es ist ja eine sehr innovative Area um das zu machen.

00:33:42: Und so hat jeder die ich kennengelernt habe, also unterschiedlich sind extrem viele Vorteile und andere Sachen müssen sie halt nicht bei dem anderen abgucken.

00:33:53: Man stellt hier jetzt vielleicht auch schon so ein bisschen fest, sie berichten halt von sehr unterschiedlichen Marktumfeldern und von unterschiedlichen OEMs.

00:34:01: Und ich nenne es mal deren Kultur, deren Herangehensweise, deren Problemlösungskompetenz und Vorteile die sich darauf ergeben.

00:34:11: Jetzt haben wir, also jetzt haben wir halt speziell Japan, China, USA und Deutschland.

00:34:16: Das könnte man nicht vermutlich auf deutlich mehr Nationen noch erweitern aber lasst uns ganz gerne einmal schauen wie man das denn auf Deutschland so ein bisschen stärker übertragen könnte.

00:34:26: Wir betrachten in Tuvas ja vor allem halt kleine und mittelständige Unternehmen die sich bislang auch Verbrennungsmotoren spezialisiert haben.

00:34:34: Wir können diese sich dann auf die Transformation einstellen und im besten Fall diese Transformation hin zur Elektromobilität mitgestalten, vielleicht dabei auch noch Vorteile aus anderen Marktumfeldern mitnehmen.

00:34:46: Ich glaube es ist einfacher als das auf den ersten Blick zu sein scheint.

00:34:51: wir hatten uns an bisschen schon angerissen.

00:34:54: ich muss auch meine Kompetenzen schauen.

00:34:56: Ein KMU ist viel flexibler als die Nachteile dies bei den deutschen OEMs beschrieben habe oder bei großen Konzernen.

00:35:04: Auch wenn die Gesetzgebung nicht ultra flexibel ist, kann ich aber in meinem Unternehmen natürlich absolut flexibel sein.

00:35:12: So lange ich ihn jetzt durch ans Gesetz hatte und das bedeutet dann auch, wenn meine Kompetenz zum Beispiel Kunststoff ist, dann kann ich diese Kompetenzen auch anwenden auf den neuen Zweck.

00:35:26: Ist mein Zweck zB Schutz der Batterie?

00:35:30: Dann bin ich als Kunststoffexperte gefragt zu sagen, wie kann ich einen Kunststoff dermaßen verändern oder kombinieren in der Chemie?

00:35:41: Dass er mir diesen Schutz bietet den Focher bei einem Tank zum Beispiel genauso bestanden hat.

00:35:48: Oder wenn es ein anderer Hersteller ist, der zum Beispiel im Tanks noch nie zu tun hatte, kann ja auch ein Vorteil sein weil dann hast du mit Chemie nichts zu tun gehabt also mit Flüssigkeiten wie Ölen oder so oder mit Benzin.

00:35:58: Dann bist du weniger eingeschränkt auf dieses Thema, dann überlegst du dir halt okay ich habe jetzt Wetterbeständige oder Kevlar Material was sich vielleicht bei der Bundeswehr eingesetzt haben.

00:36:11: Das kann ich transferieren.

00:36:12: es hat denselben Zweck Schutz in dem Fall von Leib und Leben aber auch ein Fahrzeug Und Ich glaube dass das genauso gut geht Bei einem CNC Frace Betrieb als auch bei einem Gusshersteller.

00:36:26: Die Anforderungen werden ja meistens sowieso im Lastenhäft von den Fahrzeugherstellern gemacht, aber ich kann natürlich auch proaktiv hingehen und sagen okay herzu.

00:36:35: Diese Aufgabe habt ihr normal, haben die bisher immer mit Aluminium-Guss gemacht.

00:36:42: Ich habe da eine bessere Idee.

00:36:43: wie ist leichter oder kleiner?

00:36:47: Aus irgendeinem anderen Grund hat es einen Vorteil?

00:36:48: vielleicht?

00:36:49: das ist ein kostengünstiges Element.

00:36:51: Oder wie bei Batterien muss man ja mittlerweile auch auf solche Themen eingehen, wie Temperatur.

00:36:56: Dass ich die Möglichkeit bieten kann, filigranere Kühlsysteme da einzubauen Vielleicht ist es in Guss schwierig, einzelne Elemente mit einem Medium zur Kühlung durchfluten zu lassen Ist vielleicht bei einem drei D gedruckten Plastikbauteil viel leichter möglich und so glaube ich dass es im KMU-Unfeld sogar viel einfacher ist einzustellen, wenn man will.

00:37:24: Man sieht hier schon eines der Kernthemen hier drinnen ist das Thema Know-how Kompetenzentwicklung und dann das richtige Marktumfeld finden.

00:37:32: Das ist auf jeden Fall echt ein spannendes interessantes Umfeld in dem sie sich da bewegen.

00:37:36: Wir kommen jetzt auch langsam zum Abschluss unserer Folge.

00:37:39: Möchten Sie unseren Zuhörer noch eine persönliche Botschaft oder einen Ausblick mit auf den Weg geben?

00:37:44: Ich möchte jedem der Automobilbranche arbeitet gut zu sprechen.

00:37:49: Auch wenn die Nachsichten sehr stürmisch klingen, gibt es die Möglichkeit schwimme ich unter der Welle drunter durch oder surfig auf ihr oben drauf.

00:37:58: Wir haben so viel Kompetenz und so viele gute coole Leute in dieser Branche.

00:38:04: Es gibt überhaupt keinen Grund zu sagen das funktioniert nicht mehr wir machen den Laden hierzu.

00:38:09: Sondern.

00:38:10: ich möchte jedem der in dieser branche gearbeitet hat oder vielleicht sogar nacharbeiten will Auf jeden Fall sagen Macht es, habt Spaß an den Produkten.

00:38:18: Denn das habe ich jeden Tag und es wird auch so bleiben egal ob es ein elektrischer Antrieb ist man sieht es bei Fahrzeugen wie Riemanns mit tausend PS.

00:38:29: macht was aus dieser Branche.

00:38:31: ihr habt die Möglichkeit jetzt sozusagen neu zu starten und Es wird geil!

00:38:36: Es wird Spaß machen Und es wird genauso gut wie es mal war für manche die gerne zurückblicken.

00:38:42: Es wird aber anders

00:38:44: Und mit diesem spannenden Bild verabschieden wir uns inhaltlich aus der Folge.

00:38:48: Wenn man sich jetzt noch über ihre Arbeit informieren möchte, wie kann man sie denn erreichen oder sich über ihre Tätigkeiten informieren?

00:38:57: Am besten würde ich sagen bei mir auf LinkedIn drauf gehen eine kleine Nachsicht schreiben und wir tauschen uns dazu aus und dann kriegt ihr alle Informationen die ihr braucht eventuell auch Aufträge bei mir zu platzieren.

00:39:10: Perfekt!

00:39:10: Das Linken Profil werden wir dementsprechend auch in den Show notes dieser Folge verlinken.

00:39:14: Sehr geehrter Herr Schrapeck, vielen Dank für Ihre Zeit und den inspirierenden Austausch.

00:39:19: Wir hoffen dass euch liebe Zuhörer diese Folge gefallen hat und schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein bei einer neuen Folge von Tu Was

00:39:25: Talk Line.

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